| Reimund Detambel | Alfred Spaniol |
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Ein häufiger Ort für Straftaten bei Seniorinnen und Senioren ist die Wohnung. Straftäter versuchen mit unterschiedlichsten Methoden, sich Zugang zu verschaffen. Mal geben die Täter vor, in einer Notlage zu sein (z.B. Durst, Hunger, Toilettenbesuch), etwas günstig verkaufen zu können (z.B. Teppiche, Lederwaren, Bücher, Schmuck) oder eine Dienstleistung erbringen zu müssen (z.B. Ablesen von Zählerständen, Überprüfen von technischen Geräten, Störungsbeseitigung). Täter treten gelegentlich als angebliche Polizeibeamte (auch in Dienstkleidung!) auf, um ungehindert eingelassen zu werden. Sie setzen einerseits auf (vorgetäuschte) Autorität, zum anderen wird „ein gutes Geschäft“ vorgegaukelt, oder -besonders schändlich- es wird die Hilfsbereitschaft der Opfer ausgenutzt. Immer wieder kommt es auch zu „aggressivem Betteln“.
So gab es kürzlich einen Zwischenfall in Illingen, bei dem ein 77-Jähriger Mitbürger Opfer einer körperlichen Attacke wurde, die mit einem Sturz tödlich endete. Zwei offensichtlich um Spenden bettelnde Frauen hatten den Mann in der Nähe seines Hauses attackiert, nachdem dieser sie auf ihr Verhalten angesprochen hatte. Leider hatte das aufmerksame Verhalten unseres Mitbürgers für ihn dramatische Folgen. Die Polizei rät deshalb in solchen Fällen: Informieren Sie sofort die Polizei über den Notruf 110, greifen Sie nicht selbst ein, bringen Sie sich nicht in Gefahr!
So schützen Sie sich vor Betrügereien an der Haustür:
Informieren Sie sofort die Polizei über den Notruf 110, wenn Ihnen Personen und/oder die Art und Weise der Kontaktaufnahme verdächtig vorkommen.
Alles Gute, bleiben Sie sicher!