ich bin vorsichtiger geworden mit Superlativen. Aber das, was wir jetzt zusammen mit Eppelborn und sechs weiteren Gemeinden und Städten erreicht haben, ist tatsächlich ein Meilenstein, ein ganz großer Schritt. Wir sind gemeinsam zur europäischen LEADER-Region geworden. Beworben und für gut befunden, so ist das gelaufen. Und einen Verein haben wir jetzt auch gegründet. Für Illingen ist Mirijam Franke im Vorstand und entscheidet mit über Förderprojekte. Danke fürs Engagement, liebe Mirijam. LEADER ist ein Programm der Europäischen Union, um den ländlichen Raum zu fördern. Das geht mit Geld, aber auch durch Vernetzung und durch Aktivitäten. Geld ist ja nicht alles. Es liegt an uns, was wir daraus machen. Wir: Das sind die Vereine, Privatinitiativen, die Politik, die Verwaltungen. LEADER wird aus dem „Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums“ (ELER) finanziert. Förderziel ist die Unterstützung der Kommunen bei einer eigenständigen und nachhaltigen Regionalentwicklung. Gemeinsam sind wir also stark. Wir, das sind Illingen, Eppelborn, Dillingen, Heusweiler, Lebach, Nalbach, Saarwellingen und Schmelz. Was für eine Kombination: Die Mitte des Saarlandes, das Herzstück, kreisübergreifend. Auf einer Fläche von 270 Quadratkilometern leben hier etwa 127.000 Einwohnerinnen und Einwohner.
Was müssen wir tun? Uns zusammenraufen? Natürlich. Und wir müssen Egoismen vergessen. Wir müssen uns vernetzen, an einem Strang ziehen, einander mit Ideen füttern. Das können wir. Dafür gibt es ziemlich viel Geld für große und ganz kleine Projekte. Sie sind da auch gefragt. Lassen Sie Ihre Ideen sprudeln. Wir beraten Sie gern. Gemeinsam schaffen wir das. Wir wollen in diesen Zeiten des Wandels nicht den Kopf in den Sand stecken, im Gegenteil. Wir wollen die Region voranbringen. Da steht ein schönes Wort auf der Webseite: Beflügeln. Warum sollen wir wie die Hühner rumrennen, um einmal ein Korn zu finden, wenn wir einander gemeinsam unter die Fittiche nehmen können. Wir können fliegen. Natürlich müssen wir das üben. Und es wäre gut, wenn wir dann auf einer Route fliegen: in Richtung Zukunft. Die Bewerbung bei Land und EU war schon mal erfolgreich. Jetzt wollen wir starten.
Nét scherre off em Borrem, nää: fliije. Awwa net iwwamiedisch abhewe. Immer of Kurs.
Die Ischele haben schon mal gezeigt, dass man trotz aller Widrigkeiten (Seelbachhalle) die Kuh fliegen lassen kann. Wie im Yoga: Kuh und Katze und Adler und Bußprediger und Tanzmäuse und dabei die Sonne grüßen, wenn ich die kreative Gaudi der Trampolinos und all der anderen Akteure mal yogamäßig zusammenfassen darf. Es war ein toller Abend vor begeistertem Publikum in voller Halle, nun folgen die Knallerbsen mit zwei Samstagen in der Illipse, dann die Eicherte mit einem Samstag und einem Freitag (Fasendfreitag) in der neuen Illtalhalle. Das ist für die Deko-Abteilung genauso eine Herausforderung, wie sie es für die Ischele war. Derweil bereiten wir schon mal Fasendsamstag, Rosenmontag und die Rosenmontagsparty in der Illipse vor. Wir versprechen Ihnen: Es wird nach pandemischer Pause endlich wieder königlich. Ich bin sicher, da geht der Punk ab. Unterstützen Sie die Vereine, unterstützten Sie das Brauchtum. Am Samstag hat die Sparkasse die geplagten und gepieksten Ischele mit 1111 Euro unterstützt, ich habe 666 Euro dazugegeben und Präsident Christoph Meiser hat auf 2000 Euro aufgestockt. Fasend lebt vom Engagement vieler. Seien Sie dabei. Wie bei LEADER und Saarmitte hoch acht. „LEADERship“ heißt Führung. Wir übernehmen gern Führungsaufgaben bei tollen Aktionen. Aber das funktioniert am besten mit starker Basis in einem starken Verbund. Gemeinsam in einem Boot, also in EINEM Narrenschiff. Mir krien das hin. Alleh hopp dann. Mir siehn uus.