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Amtsblatt VG Jockgrim
Ausgabe 16/2026
Ortsgemeinde Hatzenbühl
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Gärrejugend 2026 sagt „Danke“

Auch in diesem Jahr zog die Gärrejugend von Gründonnerstag bis Karsamstag durch die Straßen von Hatzenbühl. Eine Tradition, die es seit dem Jahr 1896 gibt, sprich seit 130 Jahren. Viele Bürger freuten sich, die Rätschen und Gärren zu hören, da sie sich an ihre Zeit erinnerten, als sie selbst dabei waren.

Nach einem gemeinsamen Frühstück am Samstag ging es gestärkt weiter - hier bedankt sich die Gärrejugend bei der Bäckerei Trauth, der Metzgerei Scherer und dem Hofladen Seither für die großzügige Unterstützung.

In Kleingruppen zogen die insgesamt 19 Jugendlichen - darunter 10 Mädchen und 9 Jungen - durch die Hatzenbühler Straßen, um mit den "Gärren" zu wecken, an Gebetszeiten und Andachten zu erinnern, sowie die Nachtruhe anzukündigen. Sie ersetzen hierbei die verstummten Kirchenglocken.

Auch das gehört dazu - es wurden ca. 10 Blasen erfolgreich behandelt und einiges an Hornhaut aufgebaut. Und ins Fitnessstudio musste auch niemand - im Schnitt machte jeder der Jugendlichen über 60 000 Schritte, was einem Marathon gleich kam. Und ein positiver Effekt - die Straßennamen kennen nun alle.

Im Vorfeld übten die Jugendlichen unter der Leitung von Karlheinz Schnorr seit mehreren Wochen die altbekannten Liedsprüche und bereiteten sich auf ihren Einsatz in der Karwoche vor. Der Abschluss wird seit einiger Zeit nach dem gemeinsamen Abendessen in den beiden Lokalen im Dorf gemacht. Hier sind die Gäste immer wieder positiv überrascht, welch schöne und lange Traditionen es in Hatzenbühl gibt.

Ein besonderer Dank geht an Karlheinz Schnorr, alle engagierten Eltern und alle Bürger für ihre großzügigen Spenden. Herzlichen Dank!