Am vergangenen Samstag war es so weit, in Kapsweyer fand das langersehnte Pokalfinale gegen den SV Schweigen/Kapellen statt. Doch zuerst wurde das Highlight der Saison aufgrund von Elfmeterschießen im C-Jugendfinale über eine halbe Stunde nach hinten verschoben. Als es endlich so weit war, mussten die Jungs beider Teams erst mal in den Spielfluss kommen. Für unsere SG standen Maxi, Jakob, Manu, Marc, Ben, Tim, Jan, Paul, Til, Nico und Colin in der Startelf. Auf der Bank nahmen Philipp, Jasper, Josh, Marco, Moritz und Dario Platz. Niko musste beim Aufwärmen leider aufgeben und feuerte das Team von außen an.
Nach circa 10 Minuten Überlegenheit des Gegners kamen wir durch gute Zweikämpfe immer besser ins Spiel und übernahmen die Kontrolle. In der 16. Minute flog ein langer Ball quer durch den Strafraum in Richtung langem Pfosten, wo Colin verpasste. Paul dahinter stand jedoch etwas besser und schloss überlegt ins lange Eck zur 1:0-Führung ab. Beide Mannschaften hatten bis zur Pause kaum noch Chancen, wobei wir in der Verteidigung noch weniger zuließen als Schweigen. Nach dem Wechsel das gleiche Bild, Schweigen versuchte es mit tiefen Bällen, doch diese konnten wir fast alle einfach verteidigen. Mitte der zweiten Hälfte wurden wir gefährlicher vor dem Tor und überzeugter im Pressing, was sich in der 62. Minute bezahlt machte. Eine Hereingabe von Jan auf Colin wollte der Keeper klären und wurde von Colin unter Druck gesetzt, der den Ball erobern konnte und ihn zum 2:0 ins Netz schob. Im Anschluss warf Schweigen alles nach vorne, doch wir spielten Manndeckung über den Platz, sodass wir immer wieder zu Kontern kamen. Trotz Hochkarätern von Colin, Jan, Paul und Til erzielten wir keine weiteren Treffer mehr. Hinten war zu keiner Zeit von Gefahr auszugehen, da alle Defensivspieler an diesem Tag perfekt ablieferten. Somit war es vollbracht und wir dürfen uns nach 2024 auch „Kreispokalsieger Südpfalz 2026“ nennen. Dies wurde anschließend in Impflingen und später auf dem Weinfest in Rohrbach gebührend gefeiert.
Nach 11 Jahren an der Seitenlinie war das mein letztes Spiel als Trainer und die Mannschaft konnte mir kein schöneres Abschiedsgeschenk machen. Dies war der vorerst letzte Bericht von mir und ich danke recht herzlich allen Leser*innen für die Aufmerksamkeit und die vielen positiven Rückmeldungen in den vergangenen sieben Jahren.
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