Titel Logo
Amtsblatt VG Jockgrim
Ausgabe 41/2024
Verbandsgemeinde Jockgrim
Zurück zur vorigen Seite
Zurück zur ersten Seite der aktuellen Ausgabe

Verbandsgemeinde Jockgrim - IGS Rheinzabern - Aktionstag zum Thema „Sicherheit im Straßenverkehr: kein Alkohol und keine Drogen“ an der IGS Rheinzabern

von links nach rechts: Bürgermeister Karl Dieter Wünstel, Simon Berg (Lehrer an der IGS) und ein Mitarbeiter von „DON’T DRINK AND DRIVE", der die Initiative des Bundes gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr (BADS) begleitete

An der T-Wall wird das Reaktionsvermögen unter Alkohol- und Drogenkonsum getestet.

Die Schülerinnen und Schüler hörten sich interessiert an, welche Folgen der Alkohol- und Drogenkonsum im Straßenverkehr haben kann.

Bürgermeister Karl Dieter Wünstel bei einer „alkoholisierten Probefahrt“ mit dem Fahrsimulator.

Am 01.10.2024 fand an der IGS Rheinzabern ein Aktionstag gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr statt. Angesprochen waren Schülerinnen und Schüler der 12. und 13. Jahrgangsstufe, die selbst schon Auto fahren oder zumindest aufgrund ihres Alters einen Autoführerschein machen dürften. Simon Berg, Lehrer für Chemie und Biologie an der IGS Rheinzabern hatte den Aktionstag organisiert. Ziel der Aktion ist es, die jungen Leute für die Gefahren des Alkohol- und Drogenkonsums im Straßenverkehr zu sensibilisieren. Die Aktion wurde sehr gut angenommen, so dass Berg sich gut vorstellen kann, diese Aktion im nächsten Jahr zu wiederholen.

Auf Einladung der IGS kam Bürgermeister Karl Dieter Wünstel beim Aktionstag vorbei. „Die IGS hat ein ernstzunehmendes Thema aufgegriffen. Die spielerische und aktionsgeladene Herangehensweise mit einem Fahrsimulator und einer Reaktionswand auf der einen Seite und einem Vortrag der Polizeiinspektion Wörth auf der anderen Seite ist eine gute Mischung, um die Gefahren des Alkohol- und Drogenkonsums nachhaltig in den Köpfen zu manifestieren.“, so Wünstel.

Der Fahrsimulator und die T-Wall (Reaktionswand) wurden vom Verein „Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr e.V. (BADS) zur Verfügung gestellt. Mit dem Fahrsimulator kann man in nüchternem Zustand die negativen Auswirkungen unterschiedlicher Promillewerte auf das eigene Seh- und Reaktionsvermögen im Straßenverkehr und die Fahrtauglichkeit erfahren. Mit der T-Wall wird das Reaktionsvermögen getestet. Es werden zwei Durchgänge absolviert: die erste ohne Beeinträchtigung und die zweite mit aufgesetzter Rauschbrille, die eine alkoholische Beeinflussung von ca. 1,1 Promille simuliert.

Zum Führen eines Kraftfahrzeugs unter Drogeneinfluss hielten Alexander Braun und Tessa Huber von der Polizeiinspektion Wörth einen Vortrag. Unter der Überschrift „Drogen – ein Hauch von Freiheit?“ gaben sie wichtige Hinweise über die Wirkungsweise der unterschiedlichen Drogen und des Alkohols, die kurz- und langfristigen Konsequenzen und die rechtlichen Folgen im Straßenverkehr.