Man schreibt das Jahr 1933.
Florian Illies schreibt in diesem Buch über Thomas Manns erste Exilmonate im französischen Sanary. Es beginnt mit dem Abschied aus der Münchener Wohnung. Danach machen sich die Manns auf den Weg, zunächst nach Amsterdam, dann Paris und Arosa bis nach Sanary.
Dort treffen sie auf andere deutsche Exilanten-man kennt sich-eine illustre intellektuelle Gesellschaft findet sich ein. Thomas Mann lebt dort mit seiner gesamten Familie, auch Bruder Heinrich ist dort gelandet.
Illies bringt uns die Sorgen des „Zauberers“ (so wird Thomas in der Familie genannt), die teils recht schwierigen Beziehungen zu seinen 6 Kindern und die Unruhen dieser Zeit sehr nahe.
Wir erleben die Manns als Menschen, die Unsicherheit und Verlust erfahren, die suchend, verletzlich und manchmal recht chaotisch sind.
Selbst die stärksten Persönlichkeiten werden zerbrechlich, wenn die Welt um sie herum ins Wanken gerät.