Nach Gründung des VfH in 1974 kam die Idee die Salzherstellung interessierten Besuchern und Gästen der Stadt zu zeigen. Recht schnell war klar das der Beste Rahmen das Brunnenfest bot.
Auf Initiative von Hoge Klepsch wurde das Gesöde samt Siedepfanne hergestellt. Die Abmessungen der Siedepfanne waren größer wie heute. Es gab vorab natürlich einige Probesiedungen da es ja keinerlei Erfahrungen gab. Somit wurde dann 1976 anlässlich des Brunnenfestes erstmalig das „Salzsieden wie zu alten Zeiten“ geszeigt.
Die Präsentation kam bei den Besuchern des Festes sehr gut an und so beschloss man dieses Jährlich zum Brunnenfest vorzuführen. Und das wird auch heute noch getan.
Es gibt auch mittlerweile Deutschlandweit andere Komunen in den unser Gesöde eins zu eins nachgebaut wurde, manchmal mit mehr oder weniger Erfolg. Zu nennen wäre Bad Sülz, Bad Orb und Bad Dürkheim.
Dadurch das unser Gesöde nicht ortsgebunden ist, durften wir unser Wissen und Können auch in anderen Orten vorführen. So in unseren Nachbarorten Oberrieden, Lindewerra, Burg Hanstein und Niederdünzebach. Vorführungen zum Hessentag in Kassel, bei einigen Werrataltagen (u.a. Eschwege). Auch zur Einweihung des Gradierwerkes in Salzkotten. Ebenso seit 5 Jahren jährlich zum Lichterfest in Bad Salzschlirf. Auch am Gradierbaufest in Bad Dürkheim waren wir zweimal eingeladen oder zur Eröffnung einer Bäckerei in Bad Oenhausen. Größte Entfernung war jedoch das Salzsieden in unserer Partnerstadt Krynica Zdrój. Mehr als 2000 km musste das Gesöde transportiert werden. Wir waren und somit recht erfolgreich bzw. einmalig und ein Ideengeber für viele andere.