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Berkatal Bote
Ausgabe 12/2026
Pressemitteilungen anderer Behörden und Verbände
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Pressemitteilungen anderer Behörden und Verbände

Das Regierungspräsidium Kassel hat im Einvernehmen mit dem Hessischen Ministerium des Innern, für Sicherheit und Heimatschutz den vom Kreistag des Werra-Meißner-Kreises am 8. Dezember 2025 beschlossenen und am 3. Februar 2026 noch einmal geänderten Haushalt des Werra-Meißner-Kreises für das Haushaltsjahr 2026 genehmigt.

Dieser Haushalt weist im Ergebnishaushalt bei Erträgen von rd. 220,2 Mio. € und Aufwendungen von rd. 236,5 Mio. € ein Defizit von rd. 16,3 Mio. € und im Finanzhaushalt ein Defizit von rd. 21,8 Mio. € aus.

Die Ertragssituation konnte im Haushaltsjahr 2026 insbesondere durch eine Anhebung des Kreisumlagehebesatzes um 1 % bei erhöhten Kreisumlagegrundlagen wesentlich verbessert werden, was aber zu Lasten der kreisangehörigen Kommunen geht.

Bei den Aufwendungen mussten insbesondere die Leistungen für die Sozial- und Jugendhilfe und für die Umlage an den Landeswohlfahrtsverband deutlich angehoben werden, womit sich der Trend aus den Vorjahren unvermindert fortsetzt. Auch ist für das Haushaltsjahr 2026 wieder eine Zuweisung an unser Klinikum Werra-Meißner vorgesehen, damit die medizinische Versorgung unserer Bürgerinnen und Bürger auch weiterhin sichergestellt ist.

Landrätin Nicole Rathgeber zeigt sich erfreut über die sehr schnell erteilte Genehmigung durch die Aufsichtsbehörde. Dies insbesondere vor dem Hintergrund, dass der Haushalt 2026 in der Sitzung des Kreistages am 3. Februar 2026 noch einmal verändert werden musste.

„Hierdurch können die für dieses Jahr geplanten Maßnahmen und insbesondere neue Investitionen z. B. an den Schulen, in der Verwaltung und für die Kreisstraßen auf den Weg gebracht werden. Ich bedanke mich ausdrücklich bei den Kreisgremien, den Mitarbeitern der Verwaltung sowie der Aufsichtsbehörde für die gute Zusammenarbeit in diesen finanziell sehr herausfordernden Zeiten. „Für das Haushaltsjahr 2026 gilt aber auch, dass wir insbesondere bei den von uns selbst zu beeinflussenden Aufwendungen versuchen müssen, das Defizit im Jahresverlauf zu begrenzen“, so Landrätin Rathgeber abschließend.