Druckgasverpackungen wie Spraydosen und Campinggas-Kartuschen bestehen überwiegend aus Aluminium oder anderen Metallen und gehören, sofern sie vollständig entleert sind, in die Verkaufsverpackungs-Sammlung (Gelbe Tonne) oder in den Schrotthandel.
Defekte Druckgasverpackungen, die nicht vollständig entleert werden können, müssen bei der Schadstoffstation des Wertstoffhofes in Meißner-Weidenhausen abgegeben werden.
Keinesfalls dürfen Spraydosen und andere Druckgasverpackungen über den Restabfall entsorgt werden. Sie stellen eine erhebliche Gefahr sowohl bei der Sammlung als auch bei der anschließenden Behandlung der Restabfälle dar.
Sind die Druckgaspackungen nicht restlos entleert, können sie noch Treibgase wie Butan und Propan enthalten. Diese bergen ein hohes Risiko für Verpuffungen und Brände. Solche Vorfälle führen regelmäßig zu Sachschäden an Sammelfahrzeugen sowie Behandlungsanlagen und gefährden zudem die Gesundheit der Beschäftigten in der Abfallwirtschaft.
„Die richtige Entsorgung von Druckgasverpackungen ist ein einfacher, aber wichtiger Beitrag für Sicherheit und Ressourcenschutz“, sagt Kreisbeigeordneter Dr. Philipp Kanzow.
Denn durch eine falsche Entsorgung über den Restmüll gehen wertvolle Sekundärrohstoffe verloren. Gleichzeitig können die Treibgase nicht vollständig durch die Abgasreinigungsanlage erfasst werden und belasten die Umwelt zusätzlich.
Weitere Informationen zum Thema:
Für Auskünfte steht die Abfallberaterin Gabriele Maxisch telefonisch unter 05651 3024751 oder per E-Mail gabriele.maxisch@werra-meissner-kreis.de gerne zur Verfügung.