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Berkatal Bote
Ausgabe 21/2026
Sportnachrichten
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Sportverein SV Blau-Weiß Frankershausen

Auch nach einem neunten Platz kann man im Training wieder Spaß haben. Hintere Reihe von links: Philipp Fuchs, Julius Cassel, Sophia Hossbach und Mia Großheim. Vordere Reihe von links: Oliver Schindewolf, Leon Zindel und Mark Dippel. Es fehlen: Yonas Hillerkus, Lothar Schindewolf und Wilfried Schindewolf

Der Übungsbetrieb geht voll weiter. Hintere Reihe von links: Horst Umbach, Mark Dippel, Sophia Hossbach, Mia Großheim, Lothar Schindewolf, Erhard Becker, Hartmut Bausch. Vorne: Julius Cassel

Die Volleyballer des Blau-Weiß Frankershausen (BW) traten diesmal als die Berka Players an und gingen am 25.04.2025 in dem Gerhard-Vaupel-Cup der Volleyball Gemeinschaft Eschwege als 9ter vom Platz.

Die äußeren Bedingungen waren anspruchsvoll: Insgesamt waren 12 Mannschaften gemeldet. Die Mannschaften kamen unter anderem aus Kassel, 4 Mannschaften aus Eschwege, eine aus BSA, eine aus Homberg und eine aus Rodeberg (Thüringen).

In unserer 6er-Gruppe waren folgende Mannschaften gemeldet: Rodeberger Volleyball Club, TSV Dörnberg, VGE 1, VGE 3 und Jonas & Friends.

In der Vorrunde musste jeder gegen jeden in der Gruppe spielen. Jeweils ein Satz wurde bis 25 und 2 Punkten Vorsprung gespielt. Bei 13 war Seitenwechsel. Auswechslungen waren jederzeit möglich.

Schon beim Einspielen haben wir gemerkt, dass die Gegner bärenstark waren. Sicherlich war das Niveau vieler Spieler alles andere als das eines Freizeit-Volleyballers.

Wir sind mit folgendem Spielerpool angetreten:

Sophia Hossbach, Mia Großheim (Frauen),

Wilfried Schindewolf, Lothar Schindewolf (über 60)

Oliver Schindewolf, Leon Zindel, Julius Cassel, Philipp Fuchs, Yonas Hillerkus und Mark Dippel (Junge Wilde)

und Jürgen Fuchs (Coach).

Die Regeln waren so, dass von den 6 Spielerinnen und Spielern je Team mindestens 2 Personen aus den Gruppen Frauen oder über 60 sein mussten (MIX-Mode).

Die Ergebnisse sollen hier ohne Kommentar aufgelistet werden.

Berka Players: VGE 1 (14:25)

Berka Players: Rodeberger Volleyball Club (10:25)

TSV Dörnberg: Berka Players (25:16)

Jonas & Friends: Berka Players (25:13)

Berka Players: VGE 3 (25:16).

Die Ergebnisse waren in fünf Fällen nicht nur durch den Leistungsunterschied zu erklären. Wir kamen in vielen Fällen nicht ins Spiel. Weder die Annahme, das Zustellen, das Angreifen noch der Block funktionierten auf einem ebenbürtigen Niveau. Auch die Aufschläge waren nicht gut. Dabei hatten wir gut und vielversprechend (auch in Abterode) trainiert. Möglicherweise war die Atmosphäre in der Heuberghalle mit 3 Feldern nebeneinander dann doch zu anspruchsvoll für uns. Nicht alles war schlecht: Manche Angriffe gelangen sehr gut und die Verteidigung hat auch Schläge des Gegners weggeräumt.

Immerhin haben wir den 5ten Platz in unserer Gruppe B belegt. Damit durften wir über Kreuz gegen den 6ten der Gruppe B antreten. Das war der uns wohlbekannte und wohlvertraute TV Schwebda!

Berka Players: TV Schwebda (15:9, 15:12)

Dieser Gewinn führte dazu, dass wir noch um den 9ten Platz gegen die VGE 3 spielen durften. Nach den Über-Kreuz-Spielen wurden alle Mannschaften in eine Tabelle gebracht.

Berka Players: VGE 3 (15:13, 15:11)

Wir haben uns mit Glück gegen die VGE 3 durchgesetzt und waren so 9ter im diesjährigen Gerhard-Vaupel-Cup (und damit deutlich besser als vor 2 Jahren).

Wir waren insgesamt 8 Stunden in der Heuberg-Halle und haben erschöpft und mit gemischten Gefühlen die Heimreise angetreten.

Wir werden uns demnächst zusammensetzen und überlegen, wie wir unser Training noch besser gestalten können. Wahrscheinlich werden wir dazu das Angebot der VGE aufgreifen und in einer zweiten Trainingseinheit am Freitag in Eschwege mittrainieren. Das hilft uns allen, das Niveau zu steigern und die Wettkampfhärte unter echten Hallenbedingungen zu erhöhen. Ein Versuch ist auf alle Fälle wert und ich bin überzeugt davon, dass das Team eine gute Entwicklung nehmen kann.

Unabhängig davon werden die Montagabende in der Kombination Gymnastik und Volleyball beibehalten. Wir werden darauf achten, dass alle Spaß am Volleyball haben. Das heißt, die Montagabende werden keine exklusive Veranstaltung für das Turnierteam sein.

Autor und Bilder: Jürgen Fuchs