Barfuß über den Rasen, drei Minuten volle Konzentration im Menschenkicker und danach ab in die Bubble – beim Sportfest des VfL Wettesingen 04/46 e. V. am Sonntag auf dem heimischen Sportplatz ging es rund. Sechs Teams traten beim Menschenkicker- und Bubble-Fußball-Turnier gegeneinander an, am Ende stand das W-Team ganz oben auf dem Treppchen.
Schon der Start um zwölf Uhr Mittag zeigte, worauf sich die Zuschauer einstellen konnten: keine Profis, dafür jede Menge Ehrgeiz und Spaß am gemeinsamen Wettkampf. In der Gruppenphase des Menschenkickers zählten nicht die Tore, sondern allein Sieg und Unentschieden – wer wollte, konnte einmal pro Gruppenphase seinen Joker ziehen und damit die eigenen Punkte verdoppeln oder dem Gegner eine Position im Kicker sperren. Für zusätzliche Würze sorgte der Stimmungsbonus, der dem lautstärksten und launigsten Team am Ende noch einmal doppelte Punkte einbrachte.
Nach der Umbaupause ging es zum Bubblesoccer weiter, das die Mannschaften diesmal auf ganz andere Weise forderte: Erst im Hindernislauf mit der Bubble um den Körper, anschließend im hektischen Drei-gegen-drei auf die Minitore. Wer schon einmal versucht hat, in einer aufgeblasenen Plastikkugel geradeaus zu laufen, ahnt, warum an diesem Nachmittag mehr gelacht als gemault wurde.
Am Ende setzte sich das W-Team gegen die Konkurrenz durch und sicherte sich den Turniersieg. Dahinter komplettierte das Kickerteam die Top zwei, gefolgt von FC Nitro auf dem dritten Platz. Die Jugendfeuerwehr belegte Rang vier, Ostblock wurde Fünfter, und FC lieber am Pool beendete das Turnier auf dem sechsten Platz – auch wenn der Name des Teams an diesem Tag Programm hätte sein können, ging es auf dem Sportplatz und nicht am Beckenrand zur Sache.
1. W-Team
2. Kickerteam
3. FC Nitro
4. Jugendfeuerwehr
5. Ostblock
6. FC lieber am Pool
Der VfL Wettesingen hatte zur Teilnahme keine Startgebühr verlangt, Verpflegung gab es für alle Teams vor Ort. Für eine besondere Geste sorgte am Ende das W-Team: Den Siegerpreis gaben die Turniersieger nicht mit nach Hause, sondern spendeten ihn kurzerhand der Jugendabteilung der SG WBO – ein Zeichen, das bei den Organisatoren gut ankam.
Damit dürfte feststehen, dass das Sportfest auch im kommenden Jahr wieder einen festen Platz im Vereinskalender bekommt.