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Der Gemeindespiegel
Ausgabe 49/2018
Aus dem Rathaus wird berichtet
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Mistelentfernung von Obstbäumen

Misteln sieht man im Winter sehr häufig an Obstbäumen. Da sie dem Baum die Nährstoffe und Wasser entziehen, wird geraten, befallene Bäume im Spätwinter oder im Frühjahr zu beschneiden.

Nur wenige Obstbäume können von Misteln infiziert werden. Meistens ist der Apfelbaum betroffen, aber auch die Eberesche. Pflaume, Kirsche und Birnbäume haben dagegen kein Problem.

Wer Mistelbefall aufhalten will, muss zurückschneiden. Äste mit Mistelbefall sollten mindestens 30 bis 50 Zentimeter ins gesunde Holz abgesägt werden. Damit kann die Ausbreitung der Pflanze in der Regel gestoppt werden. Das geht natürlich nur, wenn der Baum im Außenbereich befallen ist. Wächst die Mistel weiter innen, kann man sie an der Astoberfläche abbrechen oder abschneiden. Damit wird man den Befall zwar nicht los, aber die Maßnahme hilft dem Baum, besser damit klarzukommen. Die Mistel wächst dann weiter, braucht aber ein bisschen, um sich zu erholen. Sind die grünen Äste einmal entfernt, dauert es ungefähr vier Jahre, bis die Mistel wieder so weit gewachsen ist, dass sie Früchte trägt und sich weiter verbreiten kann.

Letztlich lässt sich noch sagen, dass Misteln nur dort zu entfernen sind, wo es auch notwendig ist, denn sie sind auch nützlich.

Von ihren Beeren ernähren sich mindestens 21 heimische Vogelarten sowie Insekten - darunter auch gefährdete Wanzenarten.