Im April 2025 hat sich der offene Arbeitskreis „SeniorenWohnen“ das erste Mal im Rathaus Breuna getroffen. Gemeinsam werden Möglichkeiten zukünftiger Lösungen für altersgerechtes Wohnen gesucht. Ziel ist die Schaffung selbstbestimmten gemeinschaftlichen Wohnens in allen Ortsteilen, um im gewohnten dörflichen Umfeld trotz Einschränkungen den letzten Abschnitt im Lebensweg gut und vertraut leben zu können.
Gerade die Einsamkeit ist als zunehmendes Problem erkannt, denen man mit neuen Wohnformen begegnen kann. Freiwerdende Häuser und Grundstücke können neu genutzt werden, ohne neue Baugebiete ausweisen zu müssen. Denn in Zeiten des Klimawandels sind der Verlust und die Versiegelung landwirtschaftlicher Flächen nicht mehr tragbar.
Die Arbeitskreismitglieder machten sich seit April 2025 regelmäßig auf den Weg und haben schon mehrere Wohnprojekte in der Region besichtigt, so z.B. das Projekt „Gemeinsam ins Alter“ in Kassel-Harleshausen. Auch ein Anbieter von Tiny-Häusern wurde in Augenschein genommen. Die Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe hat im Sommersemester 2025 mit einer studentischen Gruppe aus der Detmolder Schule für Gestaltung die Möglichkeiten dörflicher Planung in Bezug auf altersgerechtes Wohnen in allen Ortsteilen untersucht. Im Wintersemester 2025/2026 ist die Zusammenarbeit im Schwerpunkt Architektur fortgeführt worden. Dabei geht es um den ressourcenschonenden Um- und Ausbau im Bestand.
Die Ergebnisse werden am 3.2.2026 um 18 Uhr im Rathaussaal Breuna vorgestellt. Diese Vorschläge sollen im offenen Arbeitskreis „SeniorenWohnen“ am 5.2.26 um 17 Uhr im Sitzungsraum (Obergeschoss) ins Rathaus Breuna erörtert und die weiteren Schritte geplant werden. Dazu sind alle interessierten Zukunfts-Gestalterinnen und -Gestalter herzlich eingeladen.
Kontakt und Information bei Doro Fellinger, Telefon 05676-619.