Die Gartensaison steht vor der Tür – deshalb hier ein wichtiger Hinweis, wie kleine Säugetiere im Garten vor Verletzungen durch Rasenroboter geschützt werden können.
Die Verletzungsgefahr für Igel im eigenen Garten lässt sich deutlich minimieren, wenn auf Mähroboter verzichtet oder diese nur zeitweise und unter Aufsicht eingesetzt werden. Laufen sie im Dauerbetrieb oder sogar nachts, stellen sie eine erhebliche Gefahr für kleine Säugetiere dar. Auch Eidechsen, Blindschleichen, Frösche und zahlreiche Insekten sind bedroht: Sie werden überrollt, schwer verletzt oder getötet.
Echte Gartenparadiese entstehen dort, wo auch wilde Ecken ihren Platz haben. „Einfach mal mehr Wildnis wagen“ lautet die Devise. Wertvolle Rückzugsräume für Raupen und Schmetterlinge, Blindschleichen, Wildbienen und Spinnen entstehen, wenn verblühte Stauden stehen gelassen werden und die Wiese auch einmal etwas höher wachsen darf.
Durch den Einsatz von Rasenrobotern haben kleine Säugetiere wie Igel, aber auch Insekten, Amphibien und Spinnentiere kaum eine Überlebenschance im Garten. Da Igel bei Gefahr nicht fliehen, sondern sich einrollen, sind sie besonders gefährdet. Die Geräte können sie schwer verletzen, skalpieren oder sogar vollständig überrollen und zerhäckseln.
Rasenroboter nur tagsüber betreiben – idealerweise nicht in der Dämmerung oder nachts.
Mähzeiten bewusst planen – prüfen Sie, wann Wildtiere aktiv sind.
Vor dem Mähen den Garten kontrollieren – besonders Heckenränder, Laubhaufen und Verstecke.
Unterschlupfmöglichkeiten erhalten – etwa Reisighaufen oder wilde Gartenecken als sichere Rückzugsorte.
Nachbarschaft informieren – je mehr mitmachen, desto besser der Schutz.
Ein naturnaher Garten ist nicht nur schön, sondern auch ein wichtiger Lebensraum. Mit wenigen Maßnahmen können wir dazu beitragen, dass Igel und andere kleine Säugetiere sicher durch die Gartensaison kommen.
Mit den besten Grüßen für eine schöne Gartensaison