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Amtsblatt VG Kandel
Ausgabe 17/2026
Verbandsgemeinde
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Großes Interesse am „Tiny Care Home“: Neue Wohnform begeistert Besucher in Kandel

Mike Schönlaub, Bürgermeister und August Wegmann, Vorstand der Bürgergemeinschaft e.V.

Florian Burg, Bosch Health Campus, Mike Schönlaub, Bürgermeister und August Wegmann, Vorstand der Bürgergemeinschaft e.V.

Kandel. Vier Tage lang stand ein innovatives Wohnkonzept im Mittelpunkt des Interesses: Ein sogenanntes „Tiny Care Home“ lud von Donnerstag, 16.04.26, bis Sonntag, 19.04.26, zur Besichtigung vor der Verbandsgemeindeverwaltung Kandel ein. Die Ausstellung wurde gemeinsam von Mike Schönlaub, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kandel und August Wegmann, Vorstand der Bürgergemeinschaft Kandel e.V. organisiert und entwickelte sich schnell zu einem echten Publikumsmagneten.

Vor Ort konnten sich Besucherinnen und Besucher ein anschauliches Bild davon machen, wie modernes, barrierefreies Wohnen auf kleinem Raum gestaltet werden kann. Begleitet wurde die Ausstellung von fachkundigen Ansprechpartnern: Neben engagierten Mitgliedern der Bürgergemeinschaft stand auch Entwickler Florian Burg vom Bosch Health Campus für Fragen und Gespräche zur Verfügung. Diese Kombination aus praktischer Anschauung und kompetenter Beratung kam bei den Gästen besonders gut an.

Ein zusätzlicher Programmpunkt erwartete die Besucher am Sonntag, den 19.04.26: August Wegmann, bot drei Fachvorträge an, die sich vertiefend mit verschiedenen Aspekten des Tiny-House-Konzepts beschäftigten. Auch hier war das Interesse groß, die Veranstaltungen waren gut besucht. Der Naturkindergarten Kandel organisierte parallel einen Kaffee- und Kuchenverkauf, der für eine angenehme Atmosphäre sorgte.

„Die Resonanz war durchweg großartig. Das ‚Tiny Care Home‘ wurde sehr gut angenommen und war an allen Tagen konstant gut besucht“, zog Bürgermeister Mike Schönlaub ein rundum zufriedenes Fazit. Viele Besucher zeigten sich beeindruckt davon, wie durchdacht und komfortabel das Leben auf vergleichsweise kleiner Fläche gestaltet werden kann – insbesondere im Hinblick auf altersgerechtes und selbstbestimmtes Wohnen.

Auch die Veranstalter zeigten sich entsprechend dankbar: „Wir sind sehr zufrieden und möchten uns bei allen Beteiligten herzlich bedanken.“ Ein besonderer Dank galt dabei den unterstützenden Institutionen vor Ort. Ohne die Hilfe der Feuerwehr, des Bauhofs und des Ordnungsamts wäre es nicht möglich gewesen, das „Tiny Care Home“ zentral vor der Verbandsgemeindeverwaltung aufzustellen und die Ausstellung in dieser Form durchzuführen.

Mit der erfolgreichen Veranstaltung haben die Verbandsgemeinde Kandel und die Bürgergemeinschaft nicht nur ein innovatives Wohnkonzept vorgestellt, sondern zugleich eine Diskussion über die Zukunft des Wohnens angestoßen. Das große Interesse zeigt: Neue Ideen wie das „Tiny Care Home“ treffen zunehmend den Nerv der Zeit.