Rund um den Muttertag, am 10. Mai, startet das Müttergenesungswerk (MGW) seine bundesweite Haussammlung 2026. Ziel ist es, Spenden für kurbedürftige Mütter, Väter und pflegende Angehörige zu sammeln. Die Organisation ruft dazu auf, ihre wichtige Arbeit mit einer Spende zu unterstützen.
Sorgearbeit kostet Kraft. Besonders Mütter sind oft rund um die Uhr für andere da – an sieben Tagen in der Woche. Diese dauerhafte Mehrfachbelastung gehört für viele zum Alltag. Die Folge: „Aus Belastung wird schnell Überlastung. Das kann die körperliche und seelische Gesundheit ernsthaft gefährden. Immer mehr Mütter leiden unter Erschöpfung und gesundheitlichen Problemen“, so Erster Kreisbeigeordneter Jürgen Kaufmann.
Hier setzt das Müttergenesungswerk an. Seit über 75 Jahren engagiert sich die Organisation für die Gesundheit von Menschen, die Sorgearbeit leisten. In rund 70 anerkannten Kliniken erhalten Betroffene medizinische Hilfe und Unterstützung, um neue Kraft zu schöpfen. Die Maßnahmen sind individuell abgestimmt und helfen dabei, die eigene Gesundheit wieder in den Blick zu nehmen.
Auch bei finanziellen Hürden hilft das MGW: Bedürftige Familien können Zuschüsse erhalten, etwa für den gesetzlichen Eigenanteil oder notwendige Kurkleidung.
Zusätzlich bietet das Netzwerk des Müttergenesungswerks rund 800 kostenlose Beratungsstellen. Sie informieren über Kurmaßnahmen, unterstützen bei Anträgen und begleiten die Nachsorge, damit die Behandlung langfristig wirkt.
Unter dem Motto „Mütter auf die Eins“ sind die Sammlerinnen und Sammler vom 2. bis 17.05.2026 unterwegs. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, die Aktion zu unterstützen.
Spenden sind auch jederzeit online möglich unter: www.muettergenesungswerk.de/spenden
Weitere Informationen finden Sie unter www.muettergenesungswerk.de