Ausgabe 5/2026
Aus dem Rathaus wird berichtet
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Aus dem Rathaus wird berichtet
Arbeitsweise des Räum- und Streudienstes für alle Stadtteile:
Fahrzeuge und Personal:
- 1 Straßenräumfahrzeug (Unimog 400)
- 1 Klein-Räumfahrzeug (Holder) für Gehwege
- 3 – 4 Kolonnen je 2 Mitarbeiter für Gehwege, Treppen, Unterführungen etc.
Die Reihenfolge der Räumung ist in Dringlichkeitsstufen für Straßen, Gehwege, Treppen etc. eingeteilt:
- Eigene Landesstraßen (Ortsdurchgangsstraßen fallen in die Zuständigkeit der Straßenmeistereien)
- Zubringerstraßen für Schulen und Kindergärten
- Alle Steigungs- und Gefällstrecken, Kreuzungen etc.
- Zeitgleich Gehwege für Schule und Kindergärten sowie Treppen
Bei einer Extrem-Wetterlage mit massivem Schneefall oder Eisglätte werden auch alle Nebenstraßen angefahren. Dies kann aber bis in die darauffolgenden Tage dauern. Durch immer wieder neuen Schneefall kann sich die Räumung weiter nach hinten verschieben. Alles wird, immer nach den jeweiligen Gegebenheiten und unseren Möglichkeiten, abgearbeitet.
Um einige Abläufe zu erklären, sind hier ein paar Beispiele:
- Auch bei extremen Schneemengen muss der Schnee irgendwo, weg von der Straße, gelagert werden. Fährt ein Räumfahrzeug in eine Straße ein, muss sich der Fahrer entscheiden, nach welcher Seite er den Schnee, der permanent vor dem Räumschild ist, schiebt. Das passiert in der Regel nach rechts. Weiterhin muss er schauen, von welcher Seite in eine Straße eingefahren wird, sodass sich eine sinnvolle Wegstrecke ergibt. Leider werden dabei oft Einfahrten bzw. geparkte Fahrzeuge zugeschoben, welche dann mühsam von den Bürgerinnen und Bürgern wieder freigeschaufelt werden müssen.
- Geräumte Gehwege werden teilweise wieder mit Schnee zugeschoben, was sehr ärgerlich, aber unvermeidbar ist. Bitte versuchen Sie nach Möglichkeit den Schnee von den Gehwegen nicht auf der Straße, sondern auf Ihren Grundstücken zu lagern. Somit reduziert sich die Schneemenge auf der Straße und die Fahrbahn wird dadurch breiter.
- Bei tiefen Minusgraden frieren die Schneemassen an den Straßenrändern zusammen und können nicht mehr weggeschoben werden.
- Parkende oder nicht weit genug vom Fahrbahnrand abgestellte Fahrzeuge erschweren oder lassen eine Räumung für ein Streufahrzeug oft nicht zu. Die betroffene Straße kann dann nicht ordnungsgemäß geräumt werden. Dies führt zum Unmut der Anwohner, die die Problematik aber oftmals gar nicht mitbekommen. Unser Appell an Sie: Bitte parken Sie Ihre Fahrzeuge nach Möglichkeit auf Ihren Grundstücken, umso mehr Platz bekommen wir auf der Straße.
- In Sackgassen und im Wendehammer ist es schwierig, am Ende einer Straße den Schnee, der vor dem Fahrzeug hergeschoben wird so abzulagern, dass möglichst wenig Beeinträchtigungen entstehen.
- Bitte achten Sie beim Räumen des Schnees darauf, dass die Gullys frei bleiben. Ansonsten können sich beim Abtauen größere Wasserflächen auf den Straßen bilden, da die Gullys diese nicht aufnehmen können.
Glücklicherweise sind solche Starkwetterlagen in der Vergangenheit nicht allzu oft aufgetreten und bleiben hoffentlich auch weiterhin aus. Die Stadt Felsberg bedankt sich bei all ihren Mitbürgerinnen und Mitbürgern für ihr Verständnis und ihre Mithilfe.