Knieend von links: GBI Jesberg Michael Jung, BGM Frielendorf Jens Nöll, KBI Tanja Dittmar, BGM Jesberg Heiko Manz, BGM Gudensberg Sina Massow, Landrat Winfried Becker und BGM Fritzlar Hartmut Spogat
Sie leisten seit 40 bzw. 50 Jahren aktiven Dienst für ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger. Vor Kurzem durfte Landrat Winfried Becker 14 Feuerwehrkameraden der Freiwilligen Feuerwehren Frielendorf, Fritzlar, Gudensberg und Jesberg mit dem Goldenen Brandschutzehrenzeichen auszeichnen. Sie sind 365 Tage im Jahr rund um die Uhr in Alarmbereitschaft und stets zur Stelle – nicht nur wenn es brennt, sondern auch bei technischen Hilfeleistungen, wie etwa bei Unfällen oder Unwetter-Ereignissen.
Um diesem breiten Aufgabenspektrum jederzeit gerecht zu werden, bedarf es zahlreicher Übungsstunden und stetiger Aus- und Fortbildung. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich vor allem auch die Technik im Feuerwehrwesen rasant entwickelt. Denkt man daran, dass viele der Geehrten mit einem Tragkraftspritzenanhänger angefangen haben, stehen dagegen heute hochmoderne Löschfahrzeuge in den Feuerwehrhäusern.
„Es erfordert einen hohen Zeitaufwand und die Bereitschaft, private Freizeit, die bei vielen heutzutage zunehmend knapp bemessen ist, zu investieren, um im Notfall seinen Mitmenschen helfen zu können. Der Hilfesuchende erwartet professionelle Hilfe, egal, ob es eine Freiwillige Feuerwehr oder Berufsfeuerwehr ist“, so Landrat Winfried Becker und betonte zudem: „Feuerwehrleute sind ein wichtiges Kapital der Gesellschaft. Deswegen müssen alle, auch die Politik, daran arbeiten, dass es im Ehrenamt nicht zum Stillstand kommt. Denn Feuerwehr funktioniert nur, wenn es weiterhin viele Menschen gibt, die bereit sind, ehrenamtlich Feuerwehrdienst für die Allgemeinheit zu leisten.“
Stellvertretend für die Kommunen richtete Jesbergs Bürgermeister Heiko Manz seinen Dank an die Geehrten. Er dankte besonders für die Bereitschaft, rund um die Uhr, also 24/7, für den Schutz der Mitbürgerinnen und Mitbürger in den Einsatz zu gehen. Er rechnete vor, dass es stolze 350.400 Stunden Dienst im Ehrenamt für den Zeitraum von 40 Jahren ergibt.
Auch Kreisbrandinspektorin Tanja Dittmar freute sich besonders, dass die Geehrten der Feuerwehr und dem aktiven Dienst über diesen langen Zeitraum erhalten geblieben sind. Sie dankte ebenfalls für die geleistete Arbeit und betonte: „Gebt bitte euer Wissen und die Erfahrung an die nächste Generation weiter. Erfahrung ist durch nichts zu ersetzen. Die gute Mischung zwischen motivierten und erfahrenen Einsatzkräften und jugendlichem Enthusiasmus zeichnet die Feuerwehr aus.“
Goldenes Brandschutzehrenzeichen für 40 Jahre aktiven Dienst: Hauke HOFMANN, Frielendorf; Ralf HAAß, Frielendorf-Todenhausen; Horst NACHBAR, Frielendorf-Verna; Stefan SCHMIDT, Fritzlar; Dirk SIEMON, Fritzlar; Heiko HEß, Gudensberg; Markus KASTL, Gudensberg-Deute; Hartmut REUBER, Jesberg-Elnrode-Strang; Markus AUBEL, Jesberg-Densberg; Martin GÖSSEL, Jesberg-Densberg; Maik SCHULTZ, Jesberg-Reptich
Goldenes Brandschutzehrenzeichen in der Sonderstufe für 50 Jahre aktiven Dienst: Wilfried STEMMLER, Frielendorf-Leuderode; Peter ELBEL, Fritzlar-Züschen; Helmut SOHL, Gudensberg