Evangelium: Dein Bruder war verloren und ist wiedergefunden (Lk 15,1-3.11b-32)
Wochenspruch: Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist. (Lk 19,10)
Alttestamentl. Lesung: Gott wird sich unser wieder erbarmen (Mi 7,18-20)
| Epistel: | Christus macht die Sünder selig. (1. Tim 1,12-17) |
| Liturgische Farbe: | Grün (als Farbe der aufgehenden Saat) |
| Wochenlied: | Ich lobe meinen Gott, der aus der Tiefe mich holt (EG 638) |
| Vorgeschlagener Predigttext: | Micha 7,18-20 |
Gottesdienst-Übersicht am 3. Sonntag nach Trinitatis (21.06.2026)
| 9:15 Uhr | Obergrenzebach |
| 10.00 Uhr | Leimsfeld |
| 10.00 Uhr | Frielendorf (Silbersee) |
| 10.00 Uhr | Allmuthshausen (Wildpark Knüll) |
| 11.00 Uhr | Niedergrenzebach (Kindergottesdienst) |
Johannis (Mi, 24.06.2026): Prophet des Höchsten
Evangelium: Prophet des Höchsten (Lk 1,5-25.57.66.2080)
| Wochenspruch: | Johannes sagt: „Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen.“ (Joh 3,30) |
| Alttestam. Lesung: | In der Wüste bereitet dem Herrn den Weg (Jes 40,1-11) |
| Epistel: | Johannes hat getauft mit der Taufe der Buße (Apg 19,1-7) |
| Liturgische Farbe: | Weiß (als Farbe der göttlichen Sonne) |
| Wochenlied: | Wir wollen sing‘n ein‘ Lobgesang (EG 141) |
| oder Kam einst zum Ufer nach Gottes Wort und Plan (EG 312) | |
| Vorgeschlagener Predigttext: | Jesu Zeugnis über den Täufer (Matthäus 11,11-19) |
Gottesdienst-Übersicht zu Johannis (24.06.2026)
Die, 23. 6. | |
| 18:00 Uhr | Niedergrenzebach |
Gedenktag in der Johannis-Woche:
Do, 25. 6.: Gedenken des Augsburgischen Bekenntnisses
Johannis: Johannis nennt man den Gedenktag des Täufers Johannes, der auch Jesus getauft hat. Johannes gilt als Prophet zwischen alttestamentlicher Christus-Verheißung und neutestamentlichem Christus-Geschehen. Damit ist er der letzte und zugleich höchste Prophet; Jesus vergleicht ihn mit Elia, welcher seinerseits wie Mose angesehen ist.
Der Festtag des Johannes liegt nach den Kindheitsgeschichten des Lukas-Evangeliums (Lk 1+2) ein halbes Jahr vor der Geburt Christi. Wie das Christfest am siebtletzten Dezember-Tag liegt (25.12.), so liegt Johannis am siebtletzten Juni-Tag (24. 6.). Verbunden mit dem Jahreslauf der Natur soll ausgedrückt werden: Johannes, so sagt es Jesus, ist der höchste von einer Frau Geborene (Mt 11,11-14) und hat somit seinen Platz an der Sommer-Sonnenwende.
Johannes wiederum sagt über Jesus: Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen. Mit dem Johannes-Fest nimmt die Tageslänge ab. Christus aber bleibt bei uns und muss wachsen. Sein Licht wird am deutlichsten vernehmbar, wenn das natürliche Licht erlischt.
Sommer-Sonnenwende: Kurz vor Johannis liegt die Sommer-Sonnenwende. Sie fällt im Jahr 2026 auf den 21. 6. um 10:25 Uhr.
Dies wird im 21. Jahrhundert mehr und mehr zum Regelfall. Der früheste Sonnenaufgang fällt auf den 17. 6. (5:08 Uhr), der späteste Sonnenuntergang auf den 25. 6. (21:41 Uhr).