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Frielendorfer Wochenblatt
Ausgabe 25/2026
Leben und Wohnen
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Evangelische Kirchengemeinden in der Gemeinde Frielendorf

Die neue Woche (3. n. Trin.): Verloren und wiedergefunden

Evangelium: Dein Bruder war verloren und ist wiedergefunden (Lk 15,1-3.11b-32)

Wochenspruch: Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist. (Lk 19,10)

Alttestamentl. Lesung: Gott wird sich unser wieder erbarmen (Mi 7,18-20)

Epistel:

Christus macht die Sünder selig. (1. Tim 1,12-17)

Liturgische Farbe:

Grün (als Farbe der aufgehenden Saat)

Wochenlied:

Ich lobe meinen Gott, der aus der Tiefe mich holt (EG 638)

Vorgeschlagener Predigttext:

Micha 7,18-20

Gottesdienst-Übersicht am 3. Sonntag nach Trinitatis (21.06.2026)

9:15 Uhr

Obergrenzebach

10.00 Uhr

Leimsfeld

10.00 Uhr

Frielendorf (Silbersee)

10.00 Uhr

Allmuthshausen (Wildpark Knüll)

11.00 Uhr

Niedergrenzebach (Kindergottesdienst)

Johannis (Mi, 24.06.2026): Prophet des Höchsten

Evangelium: Prophet des Höchsten (Lk 1,5-25.57.66.2080)

Wochenspruch:

Johannes sagt: „Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen.“ (Joh 3,30)

Alttestam. Lesung:

In der Wüste bereitet dem Herrn den Weg (Jes 40,1-11)

Epistel:

Johannes hat getauft mit der Taufe der Buße (Apg 19,1-7)

Liturgische Farbe:

Weiß (als Farbe der göttlichen Sonne)

Wochenlied:

Wir wollen sing‘n ein‘ Lobgesang (EG 141)

oder Kam einst zum Ufer nach Gottes Wort und Plan (EG 312)

Vorgeschlagener Predigttext:

Jesu Zeugnis über den Täufer (Matthäus 11,11-19)

Gottesdienst-Übersicht zu Johannis (24.06.2026)

Die, 23. 6.

18:00 Uhr

Niedergrenzebach

Gedenktag in der Johannis-Woche:

Do, 25. 6.: Gedenken des Augsburgischen Bekenntnisses

Johannis: Johannis nennt man den Gedenktag des Täufers Johannes, der auch Jesus getauft hat. Johannes gilt als Prophet zwischen alttestamentlicher Christus-Verheißung und neutestamentlichem Christus-Geschehen. Damit ist er der letzte und zugleich höchste Prophet; Jesus vergleicht ihn mit Elia, welcher seinerseits wie Mose angesehen ist.

Der Festtag des Johannes liegt nach den Kindheitsgeschichten des Lukas-Evangeliums (Lk 1+2) ein halbes Jahr vor der Geburt Christi. Wie das Christfest am siebtletzten Dezember-Tag liegt (25.12.), so liegt Johannis am siebtletzten Juni-Tag (24. 6.). Verbunden mit dem Jahreslauf der Natur soll ausgedrückt werden: Johannes, so sagt es Jesus, ist der höchste von einer Frau Geborene (Mt 11,11-14) und hat somit seinen Platz an der Sommer-Sonnenwende.

Johannes wiederum sagt über Jesus: Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen. Mit dem Johannes-Fest nimmt die Tageslänge ab. Christus aber bleibt bei uns und muss wachsen. Sein Licht wird am deutlichsten vernehmbar, wenn das natürliche Licht erlischt.

Sommer-Sonnenwende: Kurz vor Johannis liegt die Sommer-Sonnenwende. Sie fällt im Jahr 2026 auf den 21. 6. um 10:25 Uhr.

Dies wird im 21. Jahrhundert mehr und mehr zum Regelfall. Der früheste Sonnenaufgang fällt auf den 17. 6. (5:08 Uhr), der späteste Sonnenuntergang auf den 25. 6. (21:41 Uhr).