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Wochenspiegel Dom- und Kaiserstadt Fritzlar
Ausgabe 17/2021
Aus dem Rathaus wird berichtet
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Einweihung des Geodätischen Referenzpunktes in Fritzlar

v.l.n.r. Leiter des Amtes für Bodenmanagement Homberg (Efze) Uwe Koch, Geschäftsführerin des Stadtmarketingvereines e.V. Susanne Ebel, Bürgermeister Hartmut Spogat

Bereits im letzten Jahr fertiggestellt, wurde nun ein weiterer Geodätischer Referenzpunkt in Hessen offiziell eingeweiht. Die Einweihung sollte bereits im letzten Jahr stattfinden, jedoch wurde der Termin wegen der Corona-Pandemie immer wieder verschoben. Zu Beginn der neuen Freiluftsaison ist es nun soweit. Der neue Service für Wanderer, Radfahrer, Geocacher und Interessierte wurde gemeinsam mit dem Amt für Bodenmanagement aus Homberg offiziell eingeweiht.

In der Altstadt von Fritzlar, zwischen der Tourismusinformation und dem Dom, kann nun die Frage beantwortet werden, ob das eigene Navigationsgerät oder Smartphone mit GPS-Funktion die richtigen Koordinaten anzeigt. Bürgermeister Hartmut Spogat, Uwe Koch, Leiter des Amtes für Bodenmanagement Homberg (Efze), und Susanne Ebel, Stadtmarketing Fritzlar e.V., stellten den neuen Geodätischen Referenzpunkt in Fritzlar vor. Er entstand in einem gemeinsamen Projekt. Gefördert wurde es durch die Tourismusförderung Schwalm-Eder.

51° 07,8638‘ nördlicher Breite und 9° 16,4074‘ östlicher Länge lauten die exakten geographischen Koordinaten für den Geodätischen Referenzpunkt in Fritzlar. Die Infotafeln mit genauer Verortung sind auf dem Rathausvorplatz aufgestellt.

„Das ist ein toller Service für Touristen und Geocacher. So können mit mobilen Navigationsgeräten ausgestattete elegant den Weg zu dieser touristisch zentral gelegenen Messmarke finden und zugleich die Genauigkeit ihres Geräts prüfen“, erläuterte Uwe Koch. Bürgermeister Hartmut Spogat freut sich über den neuen Service: „Radfahren, Wandern, das Interesse an der Natur und der Umgebung gewinnt nicht nur in Pandemiezeiten zunehmend an Bedeutung. Unsere ständigen Bemühungen zur Erhöhung der Attraktivität unserer Stadt werden sich auszahlen. Wir freuen uns, dass der Geodätische Referenzpunkt zentral in der Altstadt in Zusammenarbeit mit dem Amt für Bodenmanagement eingerichtet werden konnte.“

Mit mobilen Navigationsgeräten den eigenen Standort zu bestimmen gehört für viele zum Alltag. Doch welche Qualität haben die angezeigten Koordinaten? Diese Frage interessiert besonders jene, die ihren GPS- bzw. GNSS-Empfänger zur Orientierung abseits vom Straßennetz einsetzen. Wanderer, Radfahrer und Geocacher sind nun in der Lage, ihr Navigationsgerät in Sekunden zu überprüfen und nach Möglichkeit neu zu kalibrieren. Weitere Standorte von geodätischen Referenzpunkten in Hessen finden Sie auf der Internetseite der Hessischen Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation (hvbg.hessen.de). Informationen zum Geodätischen Referenzpunkt gibt es beim Amt für Bodenmanagement Homberg (Efze). „Auch in der Touristinformation liegt der Flyer mit den Informationen zum Geodätischen Referenzpunkt für Interessierte bereit.“ ergänzt Susanne Ebel.