Gruppenfoto der Ernannten, Beförderten und Geehrten mit Bürgermeister Spogat (links) und SBI Hanke (rechts)
Zur gemeinsamen Jahreshauptversammlung der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Fritzlar für das Berichtsjahr 2024 am 25.04.2025 lud Stadtbrandinspektor Rüdiger Hanke in das Dorfgemeinschaftshaus nach Geismar ein. Besonders begrüßen durfte er neben den 112 anwesenden Kameradinnen und Kameraden, unseren Bürgermeister Hartmut Spogat, die Stadträte Ansgar Pfeifer, Wulf Rudat und Tobias Goldmann, Ortsvorsteher aus vier Stadtteilen sowie den Sachgebietsleiter Feuerwehr Christoph Ullrich. Der Einladung waren außerdem Jörg Beyer und Alexander Weigel vom THW Ortsverband Fritzlar sowie der stellvertretende Technische Leiter Tobias Pacem vom DLRG Fritzlar gefolgt. Für den Schwalm-Eder-Kreis nahm der stellvertretende Kreisbrandinspektor Michael von Bredow und Heiko Hoffmann als stellv. Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzenden Fritzlar-Homberg teil.
Seinen Bericht leitete Rüdiger Hanke mit einigen Statistiken ein. In den 10 Einsatzabteilungen der Feuerwehren der Stadt Fritzlar kümmern sich 276 Mitglieder um den Brandschutz und stellen die Allgemeine Hilfe für die Bürgerinnen und Bürger Fritzlars sicher. Aktuell genießen 87 Mitglieder ihren „Ruhestand“ in der Ehren- und Altersabteilung. In der Jugendfeuerwehr war eine Mitgliederzahl von 95 und in der Kinderfeuerwehr 104 Jungen und Mädchen zu verzeichnen. Im Anschluss blickte der Stadtbrandinspektor auf das ereignisreiche Hessentagsjahr der Freiwilligen Feuerwehr zurück. In 2024 rückten die ehrenamtlichen Brandschützer zu insgesamt 207 Einsätzen aus. In 2023 waren es noch 190. Anhand von eindrucksvollen Bildern größerer Einsätze ließ SBI Hanke das Einsatzgeschehen Revue passieren. Das Berichtsjahr stand im Zeichen des Hessentages. Allein während dieser 10 Tage haben sich wurden 700 Dienste (pro Tag 70 Personen) durch Ehrenamtliche besetzt.
Die Feierlichkeiten zum 100-jähringen Bestehen der Kernstadt-Feuerwehr sowie der Stadtteilwehr Ungedanken blieben in diesem Zusammenhang nicht unerwähnt. Rüdiger Hanke sprach seinen Dank und Anerkennung für die geleistete ehrenamtliche Arbeit aus.
Im Anschluss folgten die Berichte des Stadtjugendwartes Jonas David und der Kinderfeuerwehrwartin Johanna Malazek.
Jonas David berichtet, dass das Berichtsjahr 2024 für die Jugendfeuerwehren mit dem Einsammeln der Tannenbäume begann. Insgesamt leisteten die Jugendfeuerwehren 695 Stunden Jugendarbeit. Etwa genauso viel Zeit investierten die Jugendwarte und Betreuer.
Zum Ende des Berichtsjahrs verzeichnetet die Jugendfeuerwehr einen Mitgliederstand von 95. Davon kamen 15 aus der Kinderfeuerwehr und weitere 13 Jugendliche sind neu eingetreten. Die Austritte sind mit 17 deutlich geringer ausgefallen als im Jahr zuvor, was für eine gute Jugendarbeit spricht.
Johanna Malazek konnte ebenso erfreuliche Zahlen über die Mitglieder der Kinderfeuerwehr berichten, im Vergleich zum Jahresabschluss 2024 verzeichnet die Kinderfeuerwehr insgesamt 105 Kinder im Alter von 6 bis 9 Jahren - darunter 58 Jungen und 47 Mädchen.
Herr Karl-Heinz Vaupel, berichtete für die Ehren- und Altersabteilung.
Bürgermeister Hartmut Spogat dankte allen Kameradinnen und Kameraden für die geleistete ehrenamtliche Arbeit für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Fritzlar.
„Auch die Einsatzbilanz aus 2024 ist gerade im Hinblick auf das Großprojekt Hessentag und weiterer (über)regionaler Einsätze beeindruckend. Ich spreche Ihnen namens des Magistrates unsere höchste Anerkennung und Dankbarkeit aus. Uns ist es wichtig, die materiellen aber auch organisatorischen und baulichen Rahmenbedingungen mit Augenmaß und zukunftsorientiert zu schaffen. Es wurde daher eine Arbeitsgruppe gegründet, die eine Prioritätenliste der durch den technischen Prüfdienst festgestellten baulichen Mängel erstellt. Parallel dazu wurde eine Machbarkeitsstudie für die geplante Erweiterung des Feuerwehrstützpunktes im Hellenweg durchgeführt. Die Ergebnisse werden den zu beteiligten Führungskräften im Mai vorgestellt.“
Es folgten die Ernennungen, Ehrungen und Beförderungen.
Michael Höhne wurde von Bürgermeister Spogat zum stellv. Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Fritzlar-Haddamar ernannt.
Im Anschluss folgten die Beförderungen: Torben Stehl, Andreas Clobes (beide aus Fritzlar) und André Martin (Ungedanken) wurden aufgrund ihrer gezeigten Leistungen und das Absolvieren der erforderlichen Lehrgänge zum Brandmeister befördert.
Vom Bezirksfeuerwehrverband Kurhessen-Waldeck wurden folgende Ehrungen durch den stellvertretenden Vorsitzenden Heiko Hofmann vorgenommen:
Markus Hanke (Cappel)
Steffen Link (Cappel)
Jens Scherp (Cappel)
Rüdiger Hanke (Cappel)
Jens Brachmann (Werkel)
Tim Konze (Werkel)
Karsten Zieß (Cappel)
Der stellvertretende Kreisbrandinspektor Michael von Bredow übernahm die Ehrungen des Landes Hessen:
Udo Neuhaus (Geismar)
Karl Bräutigam (Werkel)
Uwe Förstner (Werkel)
Theo Hennig (Werkel)
Philipp Selzer (Fritzlar)
Michael Siebert (Fritzlar)
Stefan Bürger (Geismar)
Jan-Christof Elgner (Geismar)
Sven Martin (Geismar)
Sven Richter (Geismar)
Sebastian Arndt (Geismar)
Steffen Link (Cappel)
Im Anschluss überbrachte Herr von Bredow nicht nur die Grußworte des Schwalm-Eder-Kreises, sondern lobte auch ganz persönlich die Vorbild-Funktion der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Fritzlar. „Ihr könnt sehr stolz auf Euch und das Geleistete in 2024 sein“. „Man spüre, dass Ihr zu einer Einheit gewachsen seid und verstanden wurde, dass es nur miteinander funktioniert, den Brandschutz und die Allgemeine Hilfe sicherzustellen.“ Zum Abschluss gab es Grußworte von THW und DLRG.