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Wochenspiegel Dom- und Kaiserstadt Fritzlar
Ausgabe 2/2021
Aus dem Rathaus wird berichtet
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Task Force Impfkoordination

Hessisches Ministerium des Inneren und für Sport

Stand: 05.01.2021

Informationen von Impfwilligen

Die Impfungen haben Ende des vergangenen Jahres begonnen – zunächst durch mobile Impfteams in den Alten- und Pflegeheimen sowie in den Krankenhäusern.

Danach erfolgen bei diesen Personengruppen zunächst die notwendigen Zweitimpfungen, damit die Schutzimpfung ihre Wirkung entfaltet.

Am 19. Januar 2021 öffnen die Regionalen Impfzentren in Kassel, Fulda, Heuchelheim (Gießen), Frankfurt, Wiesbaden und Darmstadt. Eine Terminvereinbarung ist ab dem 12. Januar möglich.

Um die mit höchster Priorität zu impfende Zielgruppe der über 80-Jährigen gezielt zu informieren, bereitet das Land aktuell Informationen an die über 80-jährigen Bürgerinnen und Bürger vor. Diese werden den Impfzentren ebenfalls zur Kenntnis zugehen.

Vor diesem Hintergrund ist es zwingend erforderlich, dass etwaige Informationen für Impfwillige, die seitens der Gebietskörperschaften vorgesehen sind, im Vorfeld mit der Task Force Impfkoordination abgestimmt werden. Dies gilt für die oben genannte Zielgruppe sowie auch für weitere zu erreichende Zielgruppen.

Stand: 06.01.2021

Bundesweite Impfkampagne – Deutschland krempelt die #Ärmelhoch

Grundsätzliches

Entscheidend für den Erfolg der Impfkampagne ist eine möglichst große Anzahl Impfwilliger in der Bevölkerung. Deshalb hat der Bund eine Impfkampagne entwickelt, mit der die Bevölkerung über die Bedeutung der Impfung informiert werden soll. Die Kampagne wird nun bundesweit sukzessive ausgerollt und kann seitens der Länder sowie auch der Kommunen flankierend eingesetzt werden.

Seit dem 28. Dezember werden Radio- und TV-Spots sowie digitale Inhalte im Internet ausgesendet. Die Menschen sollen dabei für die Wichtigkeit des Impfens sensibilisiert werden. Dazu werden die Priorisierungen der Impfberechtigung gemäß CoronaImpfVO erklärt.

Ab dem 9. Januar 2021 soll die Kampagne erweitert werden auf regionale

Tageszeitungen, Anzeigenblätter sowie im Out-of-Home-Bereich - also in der Außenwerbung - um CityLightBoards (klassischerweise die beleuchteten Flächen an Bahnhöfen, etc.) und Großflächen.

Um die Ziele der Kampagne zu erreichen sowie um gezielt Desinformationen entgegenzutreten, - ist die Website corona-schutzimpfung.de geschaltet. Darauf werden FAQ abgebildet und regelmäßig aktualisiert, es wird ein E-Mail-Service angeboten, der regelmäßige Infos zur Impfung auch für Experten und bestimmte Zielgruppen vorsieht. Diese FAQ werden auch an der 116117 genutzt.

- wird auf Basis von Zielgruppenbefragungen Material vorbereitet, das der

Desinformation entgegenwirken soll. Dazu gehören neben Posts im Social-Media-Bereich auch ein Leitfaden zum kommunikativen Umgang mit Krisensituationen, die in den Impfzentren auftreten könnten oder Vorwürfen, die aus echten oder vermeintlichen Impfschädigungen oder Nebenwirkungen entstehen.

Angebote für Kommunen/Impfzentren

Das „Infopapier Impfzentren“ dient zur Weitergabe an BürgerInnen sowie BesucherInnen der Impfzentren. Darin wird in sechs Schritten der Ablauf der Impfung im Impfzentrum erklärt. Dazu gibt es auch offene Dateien, um diese Materialien zu individualisieren.

Der „Leitfaden für PatientInnen“ umfasst allgemeine Informationen rund um die Corona-Schutzimpfung sowie die wichtigsten Anlaufstellen für PatientInnen.

Der „Leitfaden für ÄrztInnen“ umfasst neben den allgemeinen Informationen für PatientInnen einen Gesprächsleitfaden.

Die Leitfäden sollen zu einem späteren Zeitpunkt auch mehrsprachig angebotenwerden.

Zudem stehen auch Druckvorlagen für Poster, City-Light-Poster und RollUps zur Verfügung. Sämtliche notwendigen Elemente wie Schriften, Bilddaten und Logos liegen zur individuellen Nutzung vor.

Darüber hinaus gibt es einen Informationsfilm, der in den Impfzentren abgespielt werden sollte. Dieser ist in einer Kurz- und einer Langversion verfügbar. Die Videos eignen sich auch für die Nutzung zur Aufklärung in den kommunalen Verwaltungen.

Hierzu liegen auch Sprachversionen in Englisch, Russisch und Türkisch vor.

Abgerundet wird das Kommunikationspaket durch die Bereitstellung der folgenden Formulare:

  • Aufklärungsmerkblatt Schutzimpfung

  • Einwilligungsbogen

  • Ersatzbescheinigung Impfdokumentation zur Aushändigung an die geimpfte Person

  • Terminkärtchen zweiter Impftermin

Die Filme für die Impfzentren in Deutsch, Russisch, Englisch, Türkisch mit UT sowie in Gebärdensprache stehen hier zum Download bereit https://hessendrive.hessen.de/#/public/shares-

downloads/SDxNV1COqLCJCbK7hjWJuvnbHV5A1HW6

Die Textdateien und ausdruckbaren Infomaterialen (Infoblätter, Ersatzbescheinigungen, Einwilligungen, Leitfäden und Terminkärtchen) findet man hier: https://hessendrive.hessen.de/#/public/shares-

downloads/XxL0Ll1dpkw9J4qUyLeKQ1cNLwtJDwSt