Stephanie Kersten und Annika Wagner
Historische Aufnahme der Synagoge, um 1930
VR-Brille zur Synagoge
Ausstellung mit Film zur Synagoge
Herzliche Einladung zur Eröffnung am 25. Januar 2026, 16 Uhr, Eintritt frei
Die Fritzlarer Synagoge in der Neustädter Straße wurde am 8. November 1938 verwüstet. Heute steht an dieser Stelle ein Wohnhaus und eine Gedenktafel erinnert an die Synagoge. Mit einer VR-Brille und einem ergänzenden Film ist nun ihre digitale Rekonstruktion im Museum zu erleben. Beide Medien sind in die Dauerausstellung zur Stadtgeschichte integriert, wo bereits jüdisches Leben in Fritzlar mit historischen Fotos und einer Hörstation veranschaulicht wird. Der Film bietet eine erweiterte Vermittlungsebene, und der zusätzliche Einsatz von VR macht die Synagoge in besonderer Weise wieder sichtbar. Um jüdisches Leben in Fritzlar auch jüngeren Menschen näherzubringen, entwickelten Annika Wagner und Stephanie Kersten, Lehrerinnen aus Fritzlar, mit der Museumsleiterin Stefanie Mnich ein inklusives Geschichtsprojekt für alle Schulformen, das man buchen kann. Weitere Infos hierzu auf unserer Internetseite www.museum-hochzeitshaus.de. Das gesamte Projekt wird realisiert durch den Fritzlarer Geschichtsverein, den Museumsverein Fritzlar, den Museumsverband Hessen und den Landesverband der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Hessen e.V. in Zusammenarbeit mit der Firma Architectura Virtualis, Kooperationspartner der TU Darmstadt, unter Leitung von Dr.-Ing. Marc Grellert.
In unserer Reihe „Blick von außen“ findet außerdem am 29. Januar 2026 um 15 Uhr eine Führung mit Dagmar Lohmann, Vorstand Geschichtsverein Fritzlar, statt. Kosten: nur Museumseintritt 4 Euro