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Wochenspiegel Dom- und Kaiserstadt Fritzlar
Ausgabe 35/2019
Aus dem Rathaus wird berichtet
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Schnuddelbänke beleben nordhessische Kleinstadtperlen

Enthüllung der Fritzlarer Schnuddelbank. v.l.n.r. Frau Susanne Ebel (Geschäftsführerin des Stadtmarketingvereins), Manfred Ochs (Stadtführergilde) und Claus Reich (Erster Stadtrat) / Foto: Knödel

Bürgermeister Hartmut Spogat, Geschäftsführerin Susanne Ebel und Erster Stadtrat Claus Reich präsentieren die Fritzlarer Schnuddelbank / Foto: KuSpo

Städtekooperation in der GrimmHeimat NordHessen schließt sich mit pfiffiger Idee der #herzverlieren Kampagne an

Auf nordhessisch hält man kein Schwätzchen, sondern man „schnuddelt“. Und wo könnte das besser gehen, als auf einer gemütlichen Bank an einem ganz besonderen Ort? Genau dafür haben 15 Städte in Nordhessen ihre eigene „Schnuddelbank“ geschaffen, die regelmäßig auf Entdeckungsreise zu den Lieblingsplätzen der Bürger und Gäste geschickt wird.

„Mit der Schnuddelbank bieten wir Gästen und Einheimischen einen weiteren Treffpunkt, um miteinander ins Gespräch zu kommen und sich zum Beispiel Tipps für ihre Freizeitgestaltung zu geben“, so Hartmut Spogat, Bürgermeister der Stadt Fritzlar anlässlich der Auftaktveranstaltung in der Domstadt.

Über das Jahr hinweg wandern die Schnuddelbänke an immer neue Lieblingsorte innerhalb der jeweiligen Stadt: auf den Marktplatz, vor belebte Gasthäuser oder in Parks und Gärten. Sie laden zum Ausruhen und Verweilen ein oder bieten einen wunderschönen Ausblick. Sie sind ein Ort der Begegnung.

Auch die Schnuddelbank selbst erzählt eine kleine Geschichte, ist doch jede liebevoll und individuell mit regionaltypischen Silhouetten und Worten gestaltet. Produziert wurden die Bänke in der Schreinerei der Korbacher Werkstätten des Lebenshilfe Werkes e.V. Unterstützt wird die Initiative durch die Sparkassen- Finanzgruppe Hessen-Thüringen.

„Die Schnuddelbänke sind Teil der nordhessenweiten Marketingkampagne #herzverlieren, die 2018 gestartet ist“, sagt Ulrike Remmers, Marketingleiterin der GrimmHeimat NordHessen, und erläutert: „Wir wollen die Menschen motivieren, die Schönheit Nordhessens zu entdecken und weiter zu erzählen. Dazu kombinieren wir analoge Erlebnisse mit digitaler Kommunikation und tragen so in die weite Welt, wie lebens- und liebenswert unsere Region ist.“

In den nächsten Wochen und Monaten entstehen rund um die einzelnen Bänke auch Videos, in denen Schnuddelgeschichten erzählt und in sozialen Netzwerken geteilt werden. Weitere Informationen gibt es in der neu aufgelegten Städtebroschüre und im Internet unter www.grimmheimat.de.

Hintergrund

Unter der Dachmarke GrimmHeimat NordHessen koordiniert die Regionalmanagement Nordhessen GmbH in Zusammenarbeit mit den Orten, Regionen und Gastgebern die touristischen Aktivitäten in Nordhessen. Dazu zählt auch die Marketingkooperation von 15 nordhessischen Städten, die seit dem Jahr 2011 Marketingaktivitäten gemeinsam durchführen.

Mitglieder der Marketingkooperation Städtetourismus

Bad Arolsen

Bad Hersfeld

Bad Sooden-Allendorf

Bad Wildungen

Frankenberg (Eder)

Fritzlar

Hann. Münden

Hessisch Lichtenau

Hofgeismar

Homberg (Efze)

Kassel

Korbach

Melsungen

Rotenburg a.d. Fulda

Witzenhausen