Auftakttanz der Balletschule Wilkinson aus Fritzlar
Danke an Angela Wilkinson, Ihr Team und die Tänzerinnen für den gelungenden Auftakt
Big Band der König-Heinrich-Schule Fritzlar - Danke für die musikalische Begleitung
Danke an das Theken- und Garderobenteam unserer Bundeswehr
Oberst Thomas Blum hält seine Ansprache als Standortältester.
v.l. n. r.: Oberst Thomas Blum, Bürgermeister Hartmut Spogat, Oberst Siegfried Zeyer, Stadtverordnetenvorsteher Mario Jäger
Nach allen Vorträgen und Auftritten fanden sich die meisten Teilnehmer im "kleinen Saal" bei Kaffee, Kuchen und belegten Brötchen ein. Ein großes Danke an die Närrischen 11 für Euren Einsatz und Eure Unterstützung.
Mit einem humorvollen Auftakt eröffnete Bürgermeister Hartmut Spogat den gemeinsamen Neujahrsempfang der Stadt Fritzlar und der Georg-Friedrich-Kaserne Fritzlar. Die fast vollbesetzte Stadthalle sorgte von Beginn an für eine spürbar positive und offene Atmosphäre.
Nach dem anmutigen Auftakt der Tänzerinnen der Ballettschule Wilkinson aus Fritzlar begrüßte Bürgermeister Spogat alle Gäste aus Politik, Wirtschaft, Behörden, Verbänden, Vereinen, der Bundeswehr sowie die Mitbürgerinnen und Mitbürger, die zum Neujahrsempfang gekommen waren.
In seiner Ansprache blickte er auf das vergangene Jahr zurück, erinnerte an wichtige Projekte wie die Eröffnung von Bürgerbüro und Tourist-Info am Marktplatz, die neue Pumptrackanlage sowie zahlreiche begonnene und abgeschlossene Baumaßnahmen - auch in unseren Ortsteilen. Kulturelle Höhepunkte wie das erstmals durchgeführte Weinfest im Alleepark und mehrere Jubiläen von Kirchengemeinden, Vereinen und Partnerschaften prägten 2025. Besonders freute ihn die Auszeichnung von Karl-Otto Winter mit dem Bundesverdienstkreuz für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement. „Das Ehrenamt ist ein Markenzeichen für unsere Stadt“, betonte Spogat.
Der Bürgermeister äußerte seine Sorge um den gesellschaftlichen Zusammenhalt, nicht in Fritzlar, sondern in Europa. Er erinnerte daran, dass der europäische Einheits- und Einigungsgedanke für den Zusammenhalt auf dem Kontinent von zentraler Bedeutung ist. Partnerschaften zwischen Kommunen können diesen Gedanken tragen und stärken, wie das Beispiel der 25-jährigen Städtepartnerschaft mit Casina in Italien zeigt. „Trotz aller Ereignisse müssen wir uns der Errungenschaften dankbar zeigen. Wir alle sind zum Erfolg verpflichtet“, appellierte Spogat an die Gäste.
Trotz angespannter finanzieller Rahmenbedingungen stellte er klar, dass Fritzlar auch 2026 Schwerpunkte in den Bereichen Sicherheit, Feuerwehr, Familien und Infrastruktur setzen werde. Die Sportlerehrung ist für den bundesweiten Ehrentag am 23. Mai 2026 vorgesehen. Zudem mahnte er die verantwortlichen Politiker: „Die Kommunen sind das Herz der Demokratie. Gehen Sie mit den Menschen vor Ort ins Gespräch, um Verständnis für politische Entscheidungen zu schaffen.“
Nach einem musikalischen Intermezzo der Big Band der König-Heinrich-Schule richtete Oberst Thomas Blum das Wort an die Gäste. Er unterstrich die Bedeutung des Standorts Fritzlar für Landesverteidigung und Bevölkerungsschutz und dankte der Stadt für die enge Zusammenarbeit. Die Fortführung des beliebten Standortbiwaks sowie die Beteiligung an städtischen Gedenkveranstaltungen kündigte er auch für 2026 an.
Nachdenkliche Akzente setzte schließlich Oberst Siegfried Zeyer, Kommandeur des Heimatschutzregiments 5. In seinem Vortrag zur sicherheitspolitischen Lage machte er deutlich, welche Herausforderungen mit dem Schutz von Freiheit und Demokratie verbunden sind. Seine zentrale Botschaft: Resilienz und Verantwortung betreffen die gesamte Gesellschaft.
Bei Kaffee, Kuchen und belegten Brötchen, angeboten von der Fritzlarer Karnevalsgesellschaft „Närrische Elf“, klang ein abwechslungsreicher Neujahrsempfang aus, der Raum für Gespräche, Austausch und viele bleibende Eindrücke bot.