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Wochenspiegel Dom- und Kaiserstadt Fritzlar
Ausgabe 44/2019
Aus dem Rathaus wird berichtet
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Stadtverordnete und Stadträte informieren sich im Stadtwald über die erheblichen Schäden anhaltender Trockenheit und Extremwetter

Jungbestandspflege und Aufforstung am Beispiel

Besichtigung der Schadensflächen

Revierförster Wölling informiert die Teilnehmer des Waldbegangs

Gefahr von Totholz durch anhaltende Trockenheit

Auswirkungen von Sturmtief Friederike

In der letzten Ausgabe wurde dieser Artikel leider nicht vollständig veröffentlicht, daher nun die komplette Berichterstattung.

Das bisher angefallene Schadholz (Windwurf und Käfer) lag 2018 bei ca. 9.700 fm und 2019 bei ca. 7.500 fm.

Es wurden die Schadensflächen anhand zweier Karten beschrieben.

Anschließend wurden verschiedene Möglichkeiten der Wiederbewaldung unter Berücksichtigung der zu verwendenden Baumarten mit ihren entsprechenden Herkunftsgebieten vorgestellt.

Weiterhin ist die zukünftige wirtschaftliche Situation durch geringere Einnahmen aufgrund von fehlenden Holzmengen sowie die erhöhten Ausgaben durch Kultur- und Pflegeaufkommen angesprochen worden. Dabei wurden die Förderverfahren im Lande Hessen erläutert. Außerdem wurden weitere Fördermöglichkeiten u. a. beim Wegebau, der Jungbestandspflege und der Wiederaufforstung dargestellt.

Während des Waldspaziergangs wurde auf die Gefahr der am Weg stehenden trockenen Buchen und der damit verbundene Aufwand der erhöhten Verkehrssicherung hingewiesen. An einem anderen Waldbild dieser Abteilung wurde ein intakt aussehender Mischbestand mit Kiefern, Eichen, Buchen und Lärchen gezeigt.

Des Weiteren wurde die Biologie des Buchdruckers mit Schadbildern präsentiert.

In Abt. 9, wo ein frischer Käferholzeinschlag (Abtrieb) zu sehen war, verbleiben einzelne Kiefern und Lärchen auf der Fläche, um die Naturverjüngung dieser Baumarten einzuleiten. Zwei Jahre später sollen die Lücken der NV mit Buchen, Bergahorn und Douglasien ausgepflanzt werden.

Abschließend wurde anhand der Waldbilder in den Abteilungen 14 und 15 die Problematik des Wildschutzes der dort gepflanzten Bäume vorgestellt und diskutiert. Gleichzeitig ist der angewandte Wildschutz durch Robinienpfähle erläutert worden.

Der Verkauf findet seit dem 1. Oktober über die gegründete Kommunalwald GmbH in Bad Arolsen statt.