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Wochenspiegel Dom- und Kaiserstadt Fritzlar
Ausgabe 6/2019
Aus dem Rathaus wird berichtet
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Bescheid zur Sanierung der Mehrzweckhalle in Lohne übergeben

v. l. n. r.: Europastaatssekretär Mark Weinmeister, Ortsvorsteherin Margot Sauer, Bürgermeister Hartmut Spogat und Ehrenortsvorsteher Wilfried Werner. h. l. n. r.: Frau Damaris Peter, Frau Pfarrerin Birgit Nocht und Hausmeisterehepaar Schnee.

Am vergangenen Donnerstag übergab Staatssekretär Mark Weinmeister im Beisein von Bürgermeister Hartmut Spogat, Ortsvorsteherin Margot Sauer und weiteren Lohner Bürgerinnen und Bürgern, den Förderbescheid des Bundes und des Landes für die energetische Sanierung der Mehrzweckhalle im Fritzlarer Stadtteil Lohne.

Die energetische Sanierung der Halle war durch Stadtverordnetenbeschluss vom Sommer 2017 auf den Weg gebracht worden. Vom Ingenieurbüro Panse aus Homberg liegt eine Baukostenschätzung von ca. 500.000 Euro vor. Bund und Land beteiligen sich an dieser Maßnahme mit ca. 90 %, sodass bei der offiziellen Übergabe des Bescheides von geschätzten 450.000 Euro an Zuschüssen aus dem Kommunalen Investitionsprogramm (KIP) gerechnet werden kann.

Die Sanierung der Halle betrifft mit Masse die Hülle des Gebäudes, die Bauwerksabdichtung, die Erneuerung der Außenfenster sowie die gesamte Fassadendämmung, Erneuerung der Rollläden und der Dachbekleidungen, die komplette Wärmedämmung, das Auflegen einer neuen Dampfsperre sowie neue Blitzschutzeinrichtungen. Außerdem ist eine Verbesserung der Rampensituation, d. h. Zugang für Behinderte, im Außenbereich vorgesehen.

Ergänzend zu dieser Sanierung sollen im Innenbereich der Halle noch Optimierungs- und Erneuerungsmaßnahmen vorgenommen werden. Dies betrifft u.a. den Einbau einer Behindertentoilette, der Umbau der Umkleideräume, der Austausch von Türen sowie Verbesserungen im Küchen- und Sanitärbereich.

Zurzeit werde noch die Umstellung auf Nahwärme aus der Biogasanlage Lohne geprüft, so Bürgermeister Spogat bei der offiziellen Bescheidübergabe am vergangenen Donnerstag. Besonders die intensive Nutzung durch Lohner, aber auch auswärtiger Vereine, sprach er an. Die rege Inanspruchnahme der Vereine und Verbände war ausschlaggebend, dass das Stadtparlament seinerzeit der Sanierung zugestimmt hat. Außerdem habe man noch weitere Haushaltsmittel im Haushaltsplan 2019 eingeplant, sodass man insgesamt, wenn alle Maßnahmen umgesetzt werden, ca. 700.000 Euro in diese Maßnahme stecken will.

Neben der alltäglichen Belegung in der Halle, findet auch der Schulsport der Regenbogenschule von den vier Stadtteilen Haddamar, Lohne, Wehren und Züschen statt. Bei einer Bürgerinformationsveranstaltung im vergangenen Dezember kamen noch weitere Anregungen zur Verbesserung zur Sprache.

Staatssekretär Weinmeister sagte bei der Übergabe des Bescheides, „dass das Land Hessen vor dem Hintergrund der umfangreichen Nutzung der Halle, aber auch zur Einsparung von CO2-Emmissionen die Maßnahme seitens des Landes gern unterstützt. Örtlichen Vereinen und Gemeinschaften sollten weiterhin Versammlungsräume oder Häuser zur Verfügung stehen.“

Anwesend waren bei der Übergabe außerdem von der Kirchengemeinde Frau Pfarrerin Birgit Nocht, für die Landeskirchliche Gemeinschaft Lohne Frau Damaris Peter, das Hausmeisterehepaar Schnee und Herr Ehrenortsvorsteher Wilfried Werner.

Das Gebäude wurde Anfang der 70er Jahre erstellt und hat jetzt einen hohen Investitionsstau.