Wir hatten besonderen Besuch in der Zwergenburg. Eine echte Notfallsanitäterin war bei uns zu Gast. Frau Deborah Schmidt vom Roten Kreuz zeigte den Kindern, dass man nie zu klein ist, um Erste Hilfe zu leisten.
Zuerst lernten die Kinder, dass Helfen vor allem bedeutet, mutig zu sein. Wir haben besprochen, wie wichtig es ist, einen Erwachsenen zu rufen oder die 112 zu wählen. Die Kinder wissen jetzt, dass sie mit Trösten und „Dasein“ bereits Erste Hilfe leisten können. Was bei einem Notruf geschieht, wurde kindgerecht erklärt.
Mit Mullbinden und Pflastern ausgerüstet, verwandelte sich der Mehrzweckraum in eine kleine Erste-Hilfe-Station. Die Kinder durften sich Unfälle und Verletzungen ausdenken und wurden fachgerecht verarztet. Ob am Finger, Arm, Knie, Bein oder Kopf, zum Schluss war fast jeder ABC-Drache stolzer Träger eines Pflasters oder Verbandes.
Ein besonderes Highlight war die Demonstration der stabilen Seitenlage. Die Notfallsanitäterin zeigte, wie man eine Person sicher auf die Seite rollt, damit sie gut atmen kann. Erstaunlich, wie leicht das geht, wenn man die richtigen Griffe kennt.
Bestaunt wurde auch das Equipment aus den Notfallkoffern. Manche Dinge hatten die Kinder noch nie gesehen. Viele Hilfsmittel gibt es in unterschiedlichen Größen, abgestimmt auf Babys, Kinder oder Erwachsene. Sogar ein kleiner Tröstebär befand sich im Rettungsrucksack.
Wir hoffen, dieser Vormittag hat dazu beigetragen, den Kindern etwas Angst bei Unfällen zu nehmen. Sei es, wenn sie selbst betroffen sind oder wenn sie den Mut aufbringen sollen, jemandem in Not zu helfen – denn helfen kann jeder, egal ob groß oder klein.
Wir bedanken uns bei Frau D. Schmidt, dass sie an ihrem freien Tag in der Zwergenburg war, um uns Einblicke in die Arbeit des Rettungsdienstes zu geben.
Wenn ein Polizist die Kita besucht, ist das eine tolle Gelegenheit, die Arbeit der Polizei hautnah zu erleben.
Herr Imke, vom Polizeirevier Ost, hat den Kindern die Aufgaben der Polizei vorgestellt.
Sie ist zum Beispiel auf Streife, leistet Hilfe, arbeitet präventiv, führt Kontrollen durch, macht Verkehrserziehung oder „jagt“ Verbrecher.
Die Kinder durften seine Ausrüstung anschauen, dabei sorgte das Anlegen der Handschellen für gespannte Blicke.
Gemeinsam wurde erarbeitet, wie man Wege im Straßenverkehr sicher zurücklegt und wie man sich dabei entsprechend schützen kann, sei es auf dem Roller, dem Fahrrad, im Auto und zu Fuß.
Ebenso wurde das sichere Überqueren der Straße besprochen. Nun können die Kinder das Erlernte im Alltag anwenden und vertiefen.
Der Abschluss war das Anschauen eines echten Polizeiautos. Die Kinder konnten sich hineinsetzen, die Ausstattung wurde gezeigt und das Blaulicht angeschaltet.
So ging ein aufregender Vormittag zu Ende.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei Herrn Imke für seine Zeit.
Die Vorschulkinder der Kita Zwergenburg (die ABC-Drachen) verbrachten einen aufregenden Vormittag im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Fuldabrück. Sie erhielten Einblicke in die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr. Im Mittelpunkt des Besuchs standen das spielerische Brandschutz-Lernen, das Erkunden der riesigen Einsatzfahrzeuge und das richtige Verhalten im Notfall.
Die Brandschützer erklärten kindgerecht, wie schnell ein Feuer entstehen und sich ausbreiten kann. Am Modell eines Wohnhauses wurde dies dann veranschaulicht. Dabei wurde den Kindern die wichtige Aufgabe von Rauchmeldern verdeutlicht. Mit der Wärmebildkamera ging es beim Ausprobieren lustig zu. Die ABC-Drachen durften die schwere Schutzkleidung und die Helme der Einsatzkräfte aus nächster Nähe bestaunen und auch ausprobieren. Feuerwehrmann Kevin wurde von ihnen in der richtigen Reihenfolge zum Einsatz angezogen.
Bei einer Führung durch das Gerätehaus haben sich die Kinder alle Räume angeschaut. Einem Feuerwehrmann konnten sie sogar bei der Arbeit in der Werkstatt zusehen. Das absolute Highlight war die Erkundung der großen Löschfahrzeuge im Gerätehaus, bei dem jedes Kind mindestens einmal in einem Feuerwehrauto Platz nehmen durfte.
Die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr ist ein wichtiger Beitrag für die Sicherheit der Kinder. Durch solche Besuche und Kennenlernen verliert die Feuerwehr im Ernstfall ihren Schrecken. Wenn Kinder einen voll ausgerüsteten Atemschutzgeräteträger schon einmal aus der Nähe gesehen haben, verstecken sie sich im Notfall nicht aus Angst, sondern wissen, dass ihnen geholfen wird.
Wir bedanken uns sehr herzlich beim diesjährigen Team der Feuerwehr Fuldabrück, Lea, Jana, Luca, Marc, Martin, Kevin, Thomas und Hendrik