Am Sonntag, 11. Januar fand eine gemeinsame Eisrettungsübung der Feuerwehr Lohfelden und der DLRG Lohfelden-Fuldabrück statt. Um 13:00 Uhr trafen sich die rund 30 Einsatzkräfte am Feuerwehrgerätehaus, wo zunächst eine theoretische Unterweisung auf dem Programm stand. Besprochen wurden typische Gefahren an zugefrorenen Gewässern, das richtige Verhalten im Ernstfall sowie die Handhabung verschiedener Rettungsmittel.
Im Anschluss verlegten die Einsatzkräfte zum Bürgersee, um das Gelernte praktisch umzusetzen. Dort waren die Einsatzkräfte zunächst damit beschäftigt, mit einer Kettensäge zwei Öffnungen in das Eis zu schneiden. Im hinteren Bereich des Gewässers erwies sich die Eisdecke als so dünn, dass einige Übungsteilnehmende in ihren Überlebensanzügen bewusst einbrachen – ein realitätsnahes Szenario, das unter kontrollierten Bedingungen wichtige Erfahrungen vermittelte.
Geübt wurden unter anderem Selbstrettungstechniken sowie verschiedene Methoden, ins Eis eingebrochene Personen zu retten. Zum Einsatz kamen dabei unter anderem eine Steckleiter, eine Schleifkorbtrage, ein CombiCarrier und ein Rettungssteg. Dabei lag ein besonderer Fokus auf der Eigensicherung der Retterinnen und Retter, etwa durch den Einsatz von Auftriebsmitteln.
Am Ende zogen die Übungsleiter beider Organisationen ein positives Fazit. Die Zusammenarbeit habe reibungslos funktioniert und alle Teilnehmenden konnten wertvolle praktische Kenntnisse für zukünftige Einsätze gewinnen.