Besucher versorgen sich am FSV-Stand mit Glühwein und Bratwurst. Foto: Holger Krieger.
Liedvortrag des MGV Dörnhagen im Rahmen der Eröffnung des Adventsmarkts. Foto: Heinz Waldeck
Der Adventsmarkt war sehr gut besucht und setzte den Dorfplatz und das Waltersche Häuschen in Szene. Foto: Heinz Waldeck
„Oh je – hoffentlich kommen genug Gäste zu unserem 1. Adventsmarkt.“ Das war die Sorge der vielen Dörnhagener Vereine und Institutionen, die sich in den letzten Wochen intensiv mit der Vorbereitung ihres Angebots für den Adventsmarkt am Samstag, dem 09.Dezember, auseinandergesetzt hatten. Und das war auch die Sorge der Verantwortlichen des Dörnhagener Kuratoriums, als sie den großen Berg der am Morgen angelieferten Weihnachtsbäume vor sich liegen sahen. „Hoffentlich können wir die Bäume wirklich alle verkaufen.“
Doch schon ein paar Stunden später sah man nur noch in sehr geschäftige und vor allem zufriedene Gesichter fast aller Beteiligten. Der Adventsmarkt erfreute sich einer großen Besucherzahl, das Wetter blieb einigermaßen stabil und selbst der später einsetzende Regen konnte dank der aufgestellten großen Zelte die vielen Gäste nicht vertreiben. Mit der festlichen Beleuchtung und den knisternden Holzscheiten in den Feuerschalen wurde es ja jetzt auch erst richtig gemütlich.
Und so wurde schon in den frühen Nachmittagsstunden darüber diskutiert, wo man denn jetzt noch schnell Nachschub an Bratwurst, Brötchen und Glühwein herbekommen könnte, der dann auch eilig herangeschafft wurde.
Großen Anteil am Erfolg der Veranstaltung, die pünktlich um 13:00 Uhr durch den Ersten Beigeordneten der Gemeinde Fuldabrück, Hans Stäbe, eröffnet wurde, hatten sicher die weihnachtlich-musikalischen Darbietungen vom Männergesangverein sowie vom Evangelischen Posaunenchor, aber auch das Bastelangebot für Kinder, das von der Evangelischen Jugend organisiert wurde, und schließlich der Nikolaus. Denn auch der ließ es sich nicht nehmen, an diesem Tag in Dörnhagen vorbeizuschauen.
Und so wurde bis in die Abendstunden gemeinsam gegessen, getrunken, gefeiert und „geschnuddelt“. Es wurde selbst-genähte oder -gestrickte Winter-Kleidung gekauft. Man deckte sich mit Weihnachts-Honig und -Marmelade ein und fand bei dem großen Angebot an kunsthandwerklichen Dingen schon das eine oder andere Weihnachtsgeschenk.
Und wer sich für einen der 100 Weihnachtsbäume entschieden hatte, die alle aus regionalem Anbau stammten und ganz frisch geschlagen waren, der konnte seinen Baum auch noch kostenlos nach Hause transportieren lassen. Und anschließend sorgenfrei seinen Glühwein trinken. Hierfür sei dem Verpackungs- und Transportteam besonderer Dank. Am Ende fanden alle Bäume ein neues Zuhause, einige sogar über die Ortsgrenzen hinaus.
Mit insgesamt 16 Ständen, die rund um den Dorfplatz am Walterschen Häuschen platziert waren, wurde so also der 1. Dörnhagener Adventsmarkt zu einem nachhaltigen Erlebnis für alle Besucher, die – so entnehmen wir den vielen positiven Rückmeldungen – auch im nächsten Jahr gerne wieder kommen wollen.
Das Kuratorium der Dörnhagener Vereine dankt allen Mitwirkenden für ihren großen Einsatz, aber auch den Fuldabrücker Bürgern für ihren Besuch unseres Adventsmarkts. Wir wünschen eine frohe Weihnachtszeit!