Am ersten Freitag im März trafen sich Frauen aus Lischeid, Winterscheid, Heimbach, Itzenhain und Appenhain sowie Männer und Frauen aus Sachsenhausen, um gemeinsam den Weltgebetstag zu feiern. Es war schon eine Herausforderung für die neuen jungen Kirchenvorstandsmitglieder Simone Völker, Ninette Schley und Christiane Pfahl, die erst seit dem 1. Januar 2026 im Amt sind. Aber sie haben diese Aufgabe bravourös gemeistert.
Simone und Ninette fungierten als Sprecherinnen, Christiane sorgte für die Technik. Unterstützt wurden sie von Anja und Evi Trümner und Karin und Magdalena Vaupel, die die Geschichten der nigerianischen Frauen vortrugen. Gerlinde George gab einen Überblick über das Land Nigeria.
Pfarrer Torben Scherf sprach mit der Gemeinde das Vaterunser. Tatkräftige Unterstützung erfuhren die Kirchenvorstände auch von den Landfrauen. Melanie Nöll sorgte für die Dekoration des Altars und kochte die nigerianischen Gerichte Jollof Reis und Schwarzaugenbohnen mit Kochbananen. Als Getränk servierte sie Zobo Drink, ein erfrischendes Getränk aus getrockneten Hibiskusblüten, das vor allem während festlicher Anlässe serviert wird. Irmgard England und Brigitte Heeger backten Kokosbällchen nach einem nigerianischen Rezept.
Der Gottesdienst zum Weltgebetstag ist immer ein ganz besonderer. Frauen aus mehreren Orten feiern zusammen, treffen alte Bekannte oder lernen neue Frauen kennen und tauschen sich untereinander aus. Sie fühlen sich verbunden mit Frauen aus aller Welt, die am gleichen Tag die gleichen Lieder singen und die gleichen Geschichten hören. Alle sind voller Bewunderung für die nigerianischen Christinnen, die trotz Armut, Unterdrückung und Angst vor Entführung ihrer Töchter an ihrem Glauben festhalten und ihr Leben meistern.