Kirchenstraße, Kirkel-Limbach
10.08.2026, 18:25 Uhr
Am Montagabend, dem 10. August 2026, wurden der Löschbezirk Limbach sowie die ELW-Gruppe der Feuerwehr Kirkel gegen 18:25 Uhr mit dem Einsatzstichwort „Person in Notlage“ alarmiert.
Durch die Leitstelle wurde mitgeteilt, dass ein Kind im Bachlauf des Mutterbachs eingesunken sei und sich nicht mehr selbstständig befreien könne. Da die genaue Einsatzstelle zunächst unklar war, erkundeten die Einsatzkräfte den Verlauf des Mutterbachs in der Ortslage Limbach.
Durch eine weitere Meldung der Leitstelle konnte die Einsatzstelle schließlich im Bereich der „Kirchenstraße“ lokalisiert werden. Beim Eintreffen der Feuerwehr war das Kind bereits durch einen Passanten aus dem Bachlauf befreit worden. Ein weiteres Eingreifen der Feuerwehr war somit nicht erforderlich. Nach einem kurzen medizinischen „Check“ durch den Rettungsdienst konnte der Einsatz nach etwa 20 Minuten beendet werden. (mh)
Einsatz „ABC 2 - Gefahrstoffaustritt“
BAB 6 Richtungsfahrbahn Saarbrücken, zw. AK NK & AS Rohrbach
11.08.2026, 08:10 Uhr
Am Dienstagmorgen, dem 11. August 2026, wurden die Feuerwehr Kirkel sowie der ABC-Zug des Saarpfalz-Kreises zu einem Gefahrstoffaustritt aus einem Lkw auf die Bundesautobahn 6 in Fahrtrichtung Saarbrücken alarmiert.
Vor Ort konnte ein mit Gefahrgut-Stückgut beladener Lkw-Tandemzug auf dem Seitenstreifen festgestellt werden. Die ersteintreffenden Kräfte der Feuerwehr Kirkel führten zunächst eine Erkundung aus sicherer Entfernung durch. Dabei wurde eine grünlich-gelbe, zähflüssiger Stoff festgestellt, die aus einer Wechselbrücke des Lkw austrat.
Umgehend wurde der Brandschutz sichergestellt und eine weitere Ausbreitung der Flüssigkeit in die Umwelt verhindert. Für die nachrückenden Einsatzkräfte des ABC-Zuges richtete der Einsatzleiter einen Bereitstellungsraum im Bereich des Gewerbegebiets „An der Autobahn“ in Kirkel-Limbach ein.
Anhand der Ladepapiere konnten weitere Informationen über die transportierten Gefahrstoffe gewonnen werden. Bei der ausgetretenen Flüssigkeit handelte es sich demnach um einen Klebstoff, der unter anderem bei der Buchbindung Verwendung findet. In Abstimmung mit dem Zugführer des ABC-Zuges wurden die für den weiteren Einsatz benötigten Teileinheiten aus dem Bereitstellungsraum zur Einsatzstelle beordert.
Zwei Trupps unter leichtem Chemikalienschutzanzug öffneten anschließend den betroffenen Ladebereich. Der weiterhin austretende Klebstoff wurde in Auffangwannen aufgenommen und so eine weitere Ausbreitung verhindert. Parallel wurden durch die Teileinheit Messen Proben des ausgetretenen Stoffes genommen und ausgewertet.
Zur Absicherung der Einsatzkräfte wurden ein Rettungswagen sowie der Führer vom Dienst des DRK-Kreisverbandes Homburg zur Einsatzstelle alarmiert.
Für die vollständige Bergung der beschädigten Gebinde wurde ein Teleskoplader der Autobahn GmbH angefordert und durch die Polizei zur Einsatzstelle begleitet. Vor Beginn der Entladearbeiten wurde der Lkw auf eine Silofolie verbracht, um eine weitere Verunreinigung der Fahrbahn während der Arbeiten zu verhindern. Mithilfe des Teleskopladers wurde die Ladung anschließend schrittweise entladen. So konnten die beschädigten Gebinde erreicht, gesichert und geborgen werden. Insgesamt waren sieben Gebinde betroffen, aus denen rund 200 Liter Klebstoff ausgetreten waren.
Aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen und der körperlich anstrengenden Arbeiten wurden durch den Löschbezirk Kirkel-Neuhäusel zusätzliche Getränke für die Einsatzkräfte an die Einsatzstelle gebracht. Im Verlauf des Einsatzes erlitt ein Feuerwehrangehöriger Kreislaufprobleme. Nach einer kurzen Untersuchung durch den Rettungsdienst konnte dieser jedoch an der Einsatzstelle verbleiben.
Nach Abschluss der Entladearbeiten waren die beschädigten Gebinde gesichert und die Gefahr eines weiteren Stoffaustritts beseitigt. Die Einsatzstelle konnte daraufhin zurückgebaut werden.
Während des Einsatzes wurde durch ein Fahrzeug der Feuerwehr Kirkel, zwei Fahrzeuge der Feuerwehr Bexbach sowie die Drehleiter der Feuerwehr Blieskastel der Grundschutz für die Gemeinde Kirkel sowie für den Löschbezirk Mitte der Feuerwehr Blieskastel sichergestellt.
Ebenfalls vor Ort waren der Landesbrandinspekteur, der Kreisbrandinspekteur sowie ein Kreisbrandmeister, die sich ein Bild von der Lage und den laufenden Einsatzmaßnahmen machten.
Der ABC-Zug des Saarpfalz-Kreises setzt sich aus den Teileinheiten Messen, Dekontamination und Technik zusammen, die durch Einsatzkräfte der Feuerwehren Blieskastel, Mandelbachtal und Bexbach sowie der Werkfeuerwehr Bosch gestellt werden. Zur Unterstützung der Einsatzleitung wird bei einem solchen Einsatzstichwort zusätzlich eine Teileinheit der Führungsunterstützungsgruppe des Saarpfalz-Kreises mit Personal sowie dem Einsatzleitwagen der Feuerwehr St. Ingbert hinzugezogen.
Insgesamt waren rund 80 Einsatzkräfte an den umfangreichen Maßnahmen beteiligt. Aufgrund der Vielzahl der eingesetzten Einheiten kam der Führung- und Kommunikation eine besondere Bedeutung zu. Der Einsatzleitwagen der Feuerwehr St. Ingbert koordinierte den Bereitstellungsraum und die von dort nachrückenden Kräfte. Der Einsatzleitwagen der Feuerwehr Blieskastel übernahm die Führungsunterstützung für den Einsatzabschnitt ABC, während der Einsatzleitwagen der Feuerwehr Kirkel die Gesamteinsatzleitung unterstützte.
Nach rund vier Stunden konnte der Einsatz für die Feuerwehr beendet werden. Die weitere Absicherung der Einsatzstelle wurde durch die Autobahnmeisterei übernommen. Für die Dauer der Einsatzmaßnahmen und darüber hinaus war die Bundesautobahn 6 in Fahrtrichtung Saarbrücken lediglich einspurig befahrbar. Die weiteren Reinigungs- und Entsorgungsarbeiten dauerten bis in den Nachmittag an.
Die Feuerwehr Kirkel bedankt sich bei allen beteiligten Einsatzkräften für die sehr gute und professionelle Zusammenarbeit während des Einsatzes. (mh)
Einsatz „Unterstützung Rettungsdienst- Tragehilfe“
Kirkel-Neuhäusel, Waldgebiet Kirkeler Bachtal
11.08.2026, 16:20 Uhr
Am Dienstagnachmittag, dem 11. August 2026, wurde der Löschbezirk Kirkel-Neuhäusel gegen 16:20 Uhr zu seinem zweiten Einsatz des Tages zur Unterstützung des Rettungsdienstes alarmiert.
Eine Person war zuvor auf einem Wanderweg gestürzt und hatte sich dabei eine Fußverletzung zugezogen. Die Einsatzstelle befand sich in teils steiler Hanglage, etwa 500 Meter vom befestigten Weg entfernt.
Aufgrund der Entfernung und des unwegsamen Geländes wurde durch den Einsatzleiter zunächst das UTV der Feuerwehr St. Ingbert nachgefordert. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten kam dieses jedoch nicht zum Einsatz. Die verletzte Person wurde daraufhin in einer Schleifkorbtrage aufgenommen. Aufgrund des starken Gefälles wurde die Schleifkorbtrage mit Leinen gesichert und durch die Einsatzkräfte kontrolliert den Hang hinabgeführt. Anschließend erfolgte der weitere Transport bis zum Rettungswagen.
Der Löschbezirk Kirkel-Neuhäusel war etwa zweieinhalb Stunden im Einsatz. Die Feuerwehr Kirkel wünscht eine schnelle Genesung. (mh)
Einsatz „Brand 1 – Brandnachschau“
BAB 6 Richtungsfahrbahn Homburg, AS Homburg
12.08.2026, 13:25 Uhr
Am Mittwochmittag, dem 12. August 2026, wurde der Löschbezirk Limbach gegen 13:25 Uhr aufgrund einer Brandnachschau an einem PKW auf die Bundesautobahn 6 in Fahrtrichtung Mannheim alarmiert.
Auf der Anschlussstelle Homburg konnte ein Pkw auf dem Seitenstreifen festgestellt werden. Zuvor kam es aufgrund eines technischen Defekts zu einer Rauchentwicklung im Motorraum.
Der Motorraum wurde mit der Wärmebildkamera kontrolliert. Da keine erhöhten Temperaturen festgestellt werden konnten, waren keine weiteren Maßnahmen durch die Feuerwehr erforderlich. Anschließend wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.
Der Einsatz konnte nach etwa 30 Minuten beendet werden. (mh)
Einsatz „Brand 1 – Brand Erkundung“
Casar-Straße, Kirkel-Limbach
16.08.2026, 10:20 Uhr
Am Sonntagvormittag, dem 16. August 2026, wurde der Löschbezirk Limbach gegen 10:20 Uhr aufgrund eines gemeldeten Knallgeräuschs in die „Casarstraße“ alarmiert.
Durch die Leitstelle wurde mitgeteilt, dass ein Anrufer im Bereich der Bahnstrecke bzw. eines angrenzenden Industriebetriebs einen lauten Knall wahrgenommen hatte. Die Einsatzkräfte erkundeten daraufhin den betroffenen Bereich weiträumig.
Dabei konnten weder eine Rauchentwicklung noch ein Brandereignis oder eine andere Ursache für das gemeldete Knallgeräusch festgestellt werden. Weitere Maßnahmen durch die Feuerwehr waren somit nicht erforderlich.
Der Einsatz konnte nach etwa 20 Minuten beendet werden. (mh)
Hinweis: Bis zur vollständigen Umsetzung der Fusion zum Löschbezirk Limbach-Altstadt werden die bisherigen Löschbezirke Limbach und Altstadt weiterhin von ihren jeweiligen Standorten aus alarmiert. Daher werden sie bis zum Abschluss der organisatorischen Maßnahmen auch in den Pressemeldungen weiterhin getrennt aufgeführt.
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