BAB 6 Richtungsfahrbahn Saarbrücken, AK NK Überleitung zur A8 Fahrtrichtung ZW
17.08.2026, 13:55 Uhr
Am Montagmittag, dem 17. August 2026, wurden die Löschbezirke Limbach und Kirkel-Neuhäusel zu einem gemeldeten Flächenbrand auf die Bundesautobahn 6 in Fahrtrichtung Saarbrücken alarmiert.
Im Bereich des Autobahnkreuzes Neunkirchen konnte in der Überleitung zur A8 in Fahrtrichtung Zweibrücken ein Flächenbrand im Grünstreifen festgestellt werden. Auf einer Fläche von rund 50 m2 brannte die dortige Vegetation.
Durch die Feuerwehr wurde der betroffene Bereich mit einem C-Rohr abgelöscht und die Fläche anschließend großzügig gewässert. Abschließend erfolgte eine Kontrolle mit der Wärmebildkamera. Weitere Maßnahmen waren nicht erforderlich.
Für die Dauer der Löscharbeiten musste die Überleitung zur A8 in Fahrtrichtung Zweibrücken voll gesperrt werden.
Der Einsatz konnte nach etwa 30 Minuten beendet werden.
Zum Schwimmbad, Kirkel-Limbach
18.08.2026, 16:20 Uhr
Am Dienstagnachmittag, dem 18. August 2026, wurde der Löschbezirk Limbach gegen 16:20 Uhr aufgrund einer unklaren Rauchentwicklung in die Straße „Zum Schwimmbad“ alarmiert.
Im Rahmen der Erkundung konnte die Rauchentwicklung im Bereich der Bahnstrecke Mannheim –Saarbrücken lokalisiert werden. Dort brannte auf einer Fläche von rund 20 m2 die Vegetation im Böschungsbereich entlang der Bahnstrecke.
Durch den Einsatzleiter wurde eine Sperrung der Bahnstrecke veranlasst und der Notfallmanager der Deutschen Bahn zur Einsatzstelle angefordert. Bis zur Bestätigung der Streckensperrung schafften die Einsatzkräfte einen Zugang zum Gleisbereich und leiteten erste Löschmaßnahmen von oberhalb der Böschung ein. Nachdem die Sperrung durch die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn bestätigt worden war, konnte der Gleisbereich betreten und die Brandbekämpfung gezielt fortgesetzt werden.
Im weiteren Einsatzverlauf stellte sich heraus, dass mehrere Äste und Teile von Bäumen in den Bereich des Fahrdrahtes bzw. der Fahrleitungsmasten ragten. Hierdurch kam es wiederholt zu Kurzschlüssen an den Isolatoren. Glühende Teile des Astwerks fielen dabei zu Boden und entzündeten erneut die darunterliegende Vegetation.
In Absprache mit dem Notfallmanager wurde die Fahrleitung geerdet, sodass die Feuerwehr anschließend gefahrlos im betroffenen Bereich tätig werden konnte. Die Vegetation im unmittelbaren Umfeld der Fahrleitung wurde zurückgeschnitten und der Bereich freigelegt. Abschließend wurde die betroffene Fläche mit Netzmittel großzügig gewässert, um ein erneutes Aufflammen zu verhindern.
Der Einsatz konnte nach etwa drei Stunden beendet werden.
Unnerweg, Kirkel-Neuhäusel
19.08.2026, 18:50 Uhr
Am Mittwochabend, dem 19. August 2026, wurde der Löschbezirk Kirkel-Neuhäusel gegen 18:50 Uhr aufgrund eines unklaren Feuerscheins in den „Unnerweg“ im Ortsteil Kirkel-Neuhäusel alarmiert.
Nach Mitteilung der Leitstelle hatte ein Badegast des Kirkeler Naturfreibades einen Feuerschein aus Richtung des Caravanplatzes wahrgenommen und daraufhin die Feuerwehr verständigt.
Die Einsatzkräfte erkundeten den Bereich und konnten als Ursache ein ordnungsgemäßes Grillfeuer feststellen. Da von diesem keine Gefahr ausging, waren keine Maßnahmen durch die Feuerwehr erforderlich.
Der Einsatz konnte nach etwa 20 Minuten beendet werden.
Friedrichstraße, Kirkel-Limbach
20.08.2026, 16:30 Uhr
Am Donnerstagnachmittag, dem 20. August 2026, wurde der Löschbezirk Limbach gegen 16:30 Uhr aufgrund einer Gasausströmung in die „Friedrichstraße“ alarmiert.
Im Rahmen von Erdarbeiten wurde eine Gas-Hausanschlussleitung durch eine sogenannte Erdrakete beschädigt, wodurch Gas austrat. Die Feuerwehr erkundete den betroffenen Bereich mit Gasmessgeräten und richtete einen entsprechenden Absperrbereich ein. Ein weiteres Gasmessgerät des Löschbezirk Alstadt wurde ebenfalls zur Einsatzstelle alarmiert. Zudem wurde der Brandschutz sichergestellt. Das unmittelbar betroffene Gebäude sowie umliegende Gebäude wurden vorsorglich evakuiert. Die insgesamt 20 betroffenen Anwohner wurden durch die Einsatzkräfte über die Lage informiert.
Nach dem Eintreffen des Energieversorgers wurde die Schadstelle gemeinsam erkundet. Da die beschädigte Gasleitung nicht unmittelbar abgeschiebert werden konnte, wurde eine Baufirma zur Einsatzstelle angefordert. Diese öffnete den betroffenen Bereich, sodass die Gasleitung freigelegt und schließlich abgeklemmt werden konnte. Zur Absicherung der Arbeiten setzte die Feuerwehr einen Überdrucklüfter ein, um das weiterhin austretende Gas von der Arbeitsstelle abzuführen.
Während der laufenden Maßnahmen wurde im Gerätehaus Limbach eine Betreuungsmöglichkeit für die evakuierten Anwohner eingerichtet.
Nachdem die Gaszufuhr unterbrochen worden war, wurden die betroffenen Gebäude durch die Feuerwehr mit Gasmessgeräten kontrolliert. In einer Wohnung konnte dabei noch eine erhöhte Gaskonzentration festgestellt werden. Die Räumlichkeiten wurden daraufhin belüftet und anschließend erneut freigemessen. Nachdem keine erhöhten Messwerte mehr festgestellt werden konnten, durften alle Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren.
Nach rund drei Stunden konnte der Einsatz für die Feuerwehr beendet werden. Die Einsatzstelle wurde an den Energieversorger übergeben, der im Anschluss die Reparatur der beschädigten Gasleitung übernahm. (mh)
Hinweis: Bis zur vollständigen Umsetzung der Fusion zum Löschbezirk Limbach-Altstadt werden die bisherigen Löschbezirke Limbach und Altstadt weiterhin von ihren jeweiligen Standorten aus alarmiert. Daher werden sie bis zum Abschluss der organisatorischen Maßnahmen auch in den Pressemeldungen weiterhin getrennt aufgeführt.
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