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Kirkeler Nachrichten
Ausgabe 41/2026
Nichtamtliche Mitteilungen
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Vorsicht vor Betrug

Immer wieder fallen ältere Mitbürger auf die Betrugstricks von angeblichen Polizeibeamten herein.

Waren es in der Vergangenheit falsche Bankmitarbeiter, Kinder oder Enkel, die betrogen haben, sind es in den letzten Monaten verstärkt Betrugsdelikte, die von sogenannten falschen Polizeibeamten verübt werden.

Wir, Ihre Seniorensicherheitsberater, erhalten monatlich vom Referat Seniorensicherheit einen Lagebericht zu den Betrugsvorfällen zum Nachteil älterer Menschen im Saarland.

Zum Betrugsdelikt falscher Polizeibeamter gab es pro Monat im Schnitt 2-3 Vorfälle.

Im Monat September gab es die erschreckende Anzahl von 11 Betrugsdelikten zum Nachteil älterer Menschen mit einer Schadenssumme von 228.000 Euro.

Fast alle Opfer waren Frauen höheren Alters. Das Vorgehen ist immer das Gleiche.

Ein Kind/Enkel hat einen Verkehrsunfall verursacht und muss ins Gefängnis, wenn keine Kaution bezahlt wird.

Einbrecher wurden in der Nachbarschaft dingfest gemacht und hatten eine Liste dabei, auf der auch der Name der Geschädigten stand.

Im genannten Fall wurde diese durch eine geschickte länger andauernde Gesprächsführung dazu bewogen, zwei vermeintliche Polizeibeamte in zivil in ihre Wohnung zu lassen. Diese durchsuchten die Wohnung und nahmen Wertgegenstände im Wert von 5.000 Euro mit.

Zum Schluss noch die gute Nachricht.

Im Monat September gab es saarlandweit 51 Fälle zum Nachteil älterer Menschen, bei denen es zu keinem Schadenseintritt kam.

Haben Sie noch Fragen an uns, dann melden Sie sich beim Sozialbüro der Gemeinde Kirkel unter der Telefonnummer 06841-8098-63, oder schicken Sie eine Mail an senioren@kirkel.de.