Der 25. April ist der internationale Tag des Baumes. Dieser Aktionstag macht seit vielen Jahrzehnten auf die Bedeutung der Bäume und Wälder für Mensch, Klima und Umwelt aufmerksam. Ins Leben gerufen wurde der Tag des Baumes ursprünglich in den USA. In Deutschland wird er seit 1952 begangen und soll das Bewusstsein für den Schutz der Natur und den verantwortungsvollen Umgang mit den heimischen Wäldern stärken.
In Birkweiler hat dieser Tag seit Anfang der 90er Jahre eine besondere Bedeutung. Alljährlich wird die als Baum des Jahres ausgerufene Baumart auf einer Fläche westlich von Birkweiler gepflanzt. So ist in den letzten 35 Jahren ein Kolumbarium entstanden. Auch in der vergangenen Woche zogen die Kids der Kita „Regenbogen“ gemeinsam mit Eltern, Erzieherinnen sowie Vertretern aus der Politik und Förster Samuel Geiger hinaus, um den Baum des Jahres 2026 zu pflanzen - in diesem Jahr fiel die Wahl auf die „Zitterpappel“.
Die Zitterpappel, auch Espe genannt, verdankt ihren Namen den Blättern, die bereits bei leichtem Wind auffällig zittern. Sie zählt zu den ersten Baumarten, die nach Stürmen oder Kahlschlägen freie Flächen wieder besiedeln, und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur natürlichen Waldentwicklung. Mit ihrem schnellen Wachstum gilt sie außerdem als besonders anpassungsfähiger und klimastabiler Baum, erläutert Förster Samuel Geiger.
Bei der Pfalzaktion dabei waren der Ortsbeigeordnete Mario Cavalar, Landrat Dietmar Seefeldt sowie Bürgermeister Torsten Blank. Er lobte das langjährige Engagement der Kita: „Es ist beeindruckend zu sehen, mit wie viel Begeisterung die Kinder jedes Jahr dabei sind. Solche Aktionen schaffen schon früh ein Bewusstsein für Natur und Umwelt und stärken den Zusammenhalt in Birkweiler.“ Mit großer Neugier verfolgten die Kinder die Pflanzung und erfuhren dabei Wissenswertes über Wald, Bäume und ihre Bedeutung für die Natur. Spielerisch wurde vermittelt, wie wichtig Bäume für das Klima, die Artenvielfalt und die Lebensqualität sind.