Ministerin Schmitt überreicht Förderbescheid
Kurz vor Weihnachten konnte Bürgermeister Torsten Blank die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt im Rathaus der Verbandsgemeinde Landau-Land begrüßen. Die Ministerin überreichte einen Förderbescheid in Höhe von rund 2,2 Millionen Euro aus dem Regionalen Zukunftsprogramm „Regional.Zukunft.Nachhaltig“ (R.Z.N.).
„Mit dem Regionalen Zukunftsprogramm fördern wir gezielt Projekte, die die Verbandsgemeinde Landau-Land fit für die Zukunft machen“, betonte Wirtschaftsministerin Schmitt. „Die rund 2,2 Millionen Euro ermöglichen es, die Infrastruktur zu modernisieren, soziale Strukturen zu stärken und nachhaltiges Wirtschaftswachstum zu fördern. Diese Maßnahmen werden den Alltag der Menschen spürbar verbessern und die Region als attraktiven Wohn- und Tourismusstandort weiter stärken.“
„Wir haben uns sehr schnell darauf verständigt, zwei Drittel der Gesamtsumme an die Ortsgemeinden weiterzuleiten. Ein Drittel steht der Verbandsgemeinde für eigene Projekte zur Verfügung“, erläuterte Bürgermeister Blank. In der ersten Jahreshälfte 2025 erarbeiteten die Gemeinderäte sowie der Verbandsgemeinderat eine Projektliste. Insgesamt sollen rund 85 größere und kleinere Maßnahmen umgesetzt werden - darunter Sanierungen von Dorfgemeinschaftshäusern, die abschließende Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED sowie Investitionen in die Digitalisierung des touristischen Angebots, in die Cybersicherheit der Verwaltung und in den Bevölkerungsschutz.
Ziel des Zukunftsprogramms ist es, kommunalen Gebietskörperschaften mit besonderen strukturellen Herausforderungen in den Haushaltsjahren 2025 bis 2028 einmalig Fördermittel zur Förderung gleichwertiger Lebensverhältnisse bereitzustellen. „Die Vielfalt der Regionen in Rheinland-Pfalz ist unsere Stärke. Die Pfalz ist nicht die Eifel, der Westerwald nicht der Hunsrück - genau diese Vielfalt macht Heimat aus. Mit dem Programm wollen wir diese regionalen Potenziale weiter stärken“, so Schmitt. Ein besonderer Vorteil des Programms ist die hohe Flexibilität bei der Mittelverwendung sowie der reduzierte bürokratische Aufwand.