Für die Bürgerinnen und Bürger unserer Verbandsgemeinde soll der öffentliche Nahverkehr ab Anfang 2027 noch flexibler werden: Mit der neuen VRNflexline entsteht ein grenzüberschreitendes On-Demand-Angebot, das den bestehenden Bus- und Bahnverkehr im Landkreis Südliche Weinstraße sinnvoll ergänzt. Das Projekt wird von der Europäischen Union mit rund 1,85 Millionen Euro gefördert und umfasst künftig alle sieben Verbandsgemeinden des Landkreises SÜW sowie die französische Stadt Wissembourg.
In seiner letzten Sitzung im Juni hat der Verbandsgemeinderat die Beteiligung der Verbandsgemeinde an dem Projekt beschlossen und damit den Weg für die Mitfinanzierung geebnet.
Die elektrisch betriebenen Kleinbusse können künftig per App oder Telefon gebucht werden und bringen Fahrgäste flexibel zu Bus- und Bahnanschlüssen oder innerhalb des Bediengebiets. Die VRNflexline ersetzt dabei keine bestehenden Buslinien, sondern ergänzt den öffentlichen Nahverkehr dort, wo ein flexibles Angebot besonders sinnvoll ist. Davon profitieren insbesondere Menschen im ländlichen Raum, Seniorinnen und Senioren, Personen mit eingeschränkter Mobilität sowie alle, die häufiger auf das Auto verzichten möchten.
Landrat Dietmar Seefeldt bezeichnet die Förderzusage als „ein starkes Signal und einen wichtigen Meilenstein für unser gemeinsames Vorhaben“. Das Projekt zeige, „was möglich ist, wenn viele Akteure an einem Strang ziehen“, und werde einen wichtigen Beitrag zu einer zukunftsorientierten, umweltfreundlichen und modernen Mobilität leisten.
Auch Bürgermeister Torsten Blank begrüßt die Einführung der VRNflexline: „Mit der Entscheidung des Verbandsgemeinderates haben wir ein wichtiges Signal für die Zukunft der Mobilität in unserer Verbandsgemeinde gesetzt. Die VRNflexline ergänzt den bestehenden öffentlichen Nahverkehr sinnvoll und verbessert die Erreichbarkeit unserer Ortsgemeinden.
ch freue mich, dass unsere Bürgerinnen und Bürger künftig von diesem modernen und sehr flexiblen Angebot profitieren werden.“
Der Fahrbetrieb soll Anfang 2027 starten. Das genaue Bediengebiet wird in den kommenden Monaten festgelegt.