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Stadtgespräch Spangenberg
Ausgabe 1/2026
Neues aus Politik und Rathaus
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Neues aus Politik und Rathaus

Der Erhalt des Spangenberger Hallenbades ist vielen Bürgerinnen und Bürgern ein wichtiges Anliegen – und die Stadt ist diesem Wunsch nachgekommen. Mit dem Kraftwerk Spangenberg, einer Fitness-Einrichtung an der Melsunger Straße, konnte ein neuer Betreiber für das gesamte Hallenbadgebäude gewonnen werden. Das Team wird die Leitung des Schwimmbades übernehmen.

Damit der Start unter guten Bedingungen erfolgen kann, hat die Stadt großen Wert darauf gelegt, Gebäude und Technik in einem ordnungsgemäßen Zustand zu übergeben. So wurden die Filteranlagen vollständig erneuert, und auch die elektronische Steuerung soll zeitnah modernisiert werden. Während der Vorbereitungsarbeiten zeigte sich zudem, dass zahlreiche Fugen in den Nassbereichen erneuert werden müssen. Ein kleiner Wasserschaden im Bodenbereich vor den Duschen führte schließlich zu weitergehenden Untersuchungen.

Dabei wurde festgestellt, dass auch die Zwischenwände zwischen Umkleiden und Duschen stark beschädigt sind. Die Unterkonstruktionen der Leichtbauwände sowie die dahinterliegenden Gipskartonplatten sind durchfeuchtet und müssen vollständig ersetzt werden.

Trotz dieser zusätzlichen Arbeiten gibt es eine positive Nachricht: Die beteiligten Firmen können bereits im Januar mit der Umsetzung beginnen. Da das Bad zuvor geschlossen war, konnten im Haushalt 2025 durch eingesparte Energie- und Personalkosten entsprechende Mittel bereitgestellt werden. Der Magistrat hat die erforderlichen Aufträge zügig vergeben, sodass aktuell von einer Wiedereröffnung im Februar ausgegangen wird.

Für die bisherigen und noch anstehenden Maßnahmen investiert die Stadt Spangenberg insgesamt mehr als 100.000 Euro in den Erhalt des Schwimmbades.

An dieser Stelle soll nochmals deutlich gemacht werden, wie entscheidend die künftige Nutzung des Bades ist. Rund 3.000 Unterschriften haben gezeigt, wie groß der Wunsch nach dem Erhalt des Schwimmbades war. Neben den notwendigen Investitionen belasten vor allem die laufenden Kosten von rund 320.000 Euro pro Jahr den städtischen Haushalt erheblich. Diese Ausgaben lassen sich langfristig nur dann rechtfertigen, wenn das Schwimmbad auch gut genutzt wird. Es bleibt daher zu hoffen, dass viele der Unterstützerinnen und Unterstützer das Angebot regelmäßig wahrnehmen und so aktiv zum Fortbestand des Schwimmbades beitragen.