09. Mai 2026: Treffpunkt 10:00 Uhr Eingang Tierpark Sababurg
Der Vorstand schlägt Fahrgemeinschaften vor, Kollegin Hannelore Diederich ist für die Organisation derselben zuständig. Bitte bei Bedarf an sie wenden.
Wir wollen das kleine, aber feine Museum im Tierpark, welches in einem über 400 Jahre alten Fachwerkhaus eine Heimat gefunden hat, besichtigen. Hier erfahren wir die Geschichte der Sababurg, des Waldes und seiner Tiere. Hier werden historische Fakten mit den Mythen und Märchen der Brüder Grimm verbunden. Zu lesen ist: Ein Museumsbesuch fühlt sich hier an wie eine Zeitreise durch die
Natur- und Kulturgeschichte Nordhessens.
Nach der Besichtigung führt uns unser Weg ins Restaurant „Zum Thiergarten“, wo wir zunächst im Seminarraum einem Vortrag mit dem Thema „Energie 2026 und in der Zukunft“ (Dauer etwa 30 Minuten) unseres Kollegen Boris Behnke zuhören werden, um dann anschließend mit einem Mittagessen den offiziellen Teil zu beenden. Der Nachmittag steht euch zur freien Verfügung. Tipp: 14:00 Uhr Greifvogelschau (vom Restaurant in wenigen Gehminuten zu erreichen).
Die Kosten übernimmt die Ortsgruppe, eine Begleitperson kann gerne mitkommen. Anmeldungen ab sofort, auch die Begleitperson bitte anmelden.
Nachlese Stadtmuseum Kassel: am 23.04.2026 traf sich eine kleine Gruppe zu einer Besichtigung des Kasseler Stadtmuseums. Wir erfuhren die Entstehung und Geschichte Kassels in ziemlicher Ausführlichkeit durch unseren Museumsführer: Am 18.02.913 unterzeichnete König Konrad I. im damaligen Chassalla oder Chassella zwei Urkunden – die ersten schriftlichen Belege für die Existenz Kassels. 1277 machte Landgraf Heinrich von Hessen Kassel zu seiner Residenz, dadurch gewann die Stadt an wirtschaftlicher Bedeutung. Im 16. Jahrhundert hatte Kassel etwa 5000 Einwohner, Landgraf Philipp setzte sich besonders für den Protestantismus ein und baute seine Hauptstadt zu einer starken Festung aus. 1685 kamen infolge der Hessischen Freiheitskonzession durch Landgraf Karl die Hugenotten, protestantische Flüchtlinge aus Frankreich und der Schweiz nach Kassel, und vor den Toren der Stadt entstand ein neuer Stadtteil, die Oberneustadt. Dieser Landgraf hat sich durch bis heute erhaltene Baudenkmäler einen Namen gemacht, nämlich das barocke Orangerieschloss mit dem großzügig angelegten Park Karlsaue und dem heutigen Weltkulturerbe, dem Bergpark Wilhelmshöhe mit der Herkulesstatue auf dem 71 Meter hohen Oktogon und dessen Wasserspiele. Bereits ab 1767 wurden die Festungsanlagen eingeebnet, nachdem sie eine Ausdehnung der Stadt verhinderten.
(Fortsetzung folgt).
All unsere Termine und Veranstaltungen sind auf der Webseite nachzulesen und noch vieles mehr!
E-Mail: soehre-kaufungerwald@igbce-og.de
Telefon: Hannelore Diederich 0561 514420