Vom 12. bis zum 14. Juni war der Campingplatz in Dransfeld fest in den Händen der Nachwuchsbrandschützer aus der Gemeinde Staufenberg.
Insgesamt 38 Jugendliche verbrachten dort zusammen mit ihren 27 Betreuern drei spannende und ereignisreiche Tage im traditionellen Zeltlager der Gemeindejugendfeuerwehr.
Nach der Anreise wurden zunächst die Schlafzelte bezogen und eingerichtet, bevor die Gruppe gemeinsam das große Aufenthaltszelt errichtete. Die offizielle Eröffnung übernahm Gemeindejugendfeuerwehrwart Ingo Vogeley, der kurze Grußworte an die versammelten Teilnehmer richtete. In der Zwischenzeit hatte das Küchenteam bereits den Grill angeheizt und ein leckeres Abendessen vorbereitet.
Am Samstagvormittag stand die beliebte Lagerolympiade auf dem Programm. Die Jugendlichen stellten ihr Geschick unter anderem beim Kistenlaufen, Zielwerfen und Schläucheflechten unter Beweis. Trotz des eher durchwachsenen Wetters durfte eine Erfrischung im nahegelegenen Erlebnisbad nicht fehlen. Bei kühlen Wassertemperaturen hatten die Kinder und Jugendlichen viel Spaß im Becken und auf der Rutsche.
Neben Spiel und Action stand auch die Mitbestimmung im Fokus: Das Gemeindejugendforum kam wieder zusammen, um unter anderem einen neuen Gemeindejugendsprecher zu wählen. Zudem nutzten die Jugendlichen die Gelegenheit, aktiv Wünsche für das nächste Zeltlager zu sammeln. Dabei wurden eifrig Ideen für den künftigen Veranstaltungsort, gewünschte Aktivitäten sowie alternative Essensvorschläge diskutiert.
Am Abend wartete auf viele das absolute Highlight des Wochenendes: Eine Nachtwanderung führte die Jugendfeuerwehren rund um den Campingplatz und hielt einige Überraschungen bereit. Am Lagerfeuer wurde das Erlebte noch einmal ausgiebig besprochen, bevor alle erschöpft auf ihre Luftmatratzen und Feldbetten fielen, um neue Kraft für den kommenden Tag zu tanken.
Am nächsten Morgen hieß es dann schon wieder: Zelte abbauen, reinigen und verladen. Nachdem die Ausrüstung sicher auf den Fahrzeugen verstaut war, bedankte sich Ingo Vogeley bei allen Teilnehmern sowie dem Organisationsteam für das gelungene Wochenende. Das Resümee der Jugendlichen und Betreuer fiel durchweg positiv aus. Sonntagmittag ging es schließlich zurück in Richtung Heimat, wo die Nachwuchskräfte wohlbehalten von ihren Eltern in Empfang genommen wurden und viele schöne Erlebnisse zu berichten hatten.