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Vellmarer Blättchen
Ausgabe 2/2026
Bürger-Info
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Aktion Sternsinger 2026

Aktion Sternsinger 2026

Sternsinger aus der Kita der Kath. Kirchengemeinde „Heilig Geist“ segnen das Vellmarer Rathaus

Mit Liedern, Stern und Segensspruch brachten die Sternsinger der katholischen Kita „Heilig Geist“ auch in diesem Jahr den traditionellen Dreikönigssegen ins Vellmarer Rathaus. In prächtige Gewänder gehüllt, mit goldenen Kronen geschmückt und begleitet von einem leuchtenden Stern, machten sich die Mädchen und Jungen als die Heiligen Drei Könige auf den Weg, um den Segen „Christus segne dieses Haus“ zu den Menschen zu bringen.

Nach einem kräftigen Frühstück hatten die kleinen Sternsinger bereits mehrere Stationen hinter sich: Zunächst besuchten sie die Kitas „In der Aue“ und „Am Festplatz“, bevor sie schließlich im Büro von Bürgermeister Manfred Ludewig herzlich empfangen wurden. Dort erhellten sie mit dem Lied „Trag in die Welt ein Licht“ den winterlichen Vormittag. Die drei Könige Frederik, Leni und Emma wurden – wie bereits im vergangenen Jahr – von ihrem Erzieher Heritier Biregeya rhythmisch auf der Cajón begleitet.

Im Gespräch erklärten die Kinder dem Bürgermeister, warum sie unterwegs sind: Sie sammeln Spenden für notleidende Kinder in aller Welt, damit diese nicht arbeiten müssen, sondern zur Schule gehen können. Bürgermeister Ludewig zeigte sich beeindruckt von diesem Engagement und füllte die mitgebrachte Schatzkiste gern mit einer Spende.

Im Anschluss segneten die Sternsinger das Büro des Bürgermeisters stellvertretend für das gesamte Rathaus und seine Mitarbeitenden. Beim Anbringen des Kreidezeichens „20*C+M+B+26“ über dem Türrahmen – ein Zeichen für „Christus mansionem benedicat“ – half der Bürgermeister persönlich mit. Gestärkt mit einer kleinen Süßigkeit zogen die Kinder danach weiter zur Kita Stadtmitte, der letzten Station ihres Sternsinger-Tages.

Die Aktion Dreikönigssingen 2026

Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit

Bei der Sternsingeraktion 2026 richten wir den Blick nach Bangladesch. Trotz Fortschritten im Kampf gegen Kinderarbeit müssen in dem südasiatischen Land noch rund 1,8 Millionen Kinder und Jugendliche arbeiten – 1,1 Millionen sogar unter besonders gesundheitsschädlichen und ausbeuterischen Bedingungen. Sternsinger-Partnerorganisationen setzen sich dafür ein, Kinder aus Arbeitsverhältnissen zu befreien und ihnen den Schulbesuch zu ermöglichen.

Ausbeuterische Kinderarbeit verletzt Kinderrechte und ist international verboten. Wenn Kinder dagegen gelegentlich im Haushalt helfen oder nach der Schule einer zeitlich begrenzten, ungefährlichen Tätigkeit nachgehen, ist das keine Kinderarbeit. Die Weltgemeinschaft hat ihr Ziel, Kinderarbeit bis 2025 zu beenden, nicht erreicht. 138 Millionen Kinder zwischen fünf und 17 Jahren arbeiten, 54 Millionen von ihnen unter besonders gesundheitsschädlichen und ausbeuterischen Bedingungen. Produkte aus Kinderarbeit gelangen auch in Deutschland in den Handel.