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Vellmarer Blättchen
Ausgabe 3/2026
Stadt-Info
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Berichte

Am 18.01.2026 wurden in der Johanneskirche Vellmar-West in einem feierlichen Gottesdienst zwei langjährige Mitglieder des Ortskirchenvorstandes Vellmar-West, Heike Müller und Peter Kepper, verabschiedet. Doch wie kann man Personen, die nicht gerne im Mittelpunkt stehen, würdig verabschieden? Heike Müller war 18 Jahre im Kirchenvorstand tätig und Peter Kepper war seit 1982 im Kirchenvorstand tätig. Pfarrer Aschenbrenner würdigte, dass Heike Müller damals noch im Kirchenvorstand, später im Ortskirchenvorstand und als langjährige Küsterin für das Kirchenzentrum Vellmar-West unermüdlich im Einsatz war. Auch ihre Familie habe mitgeholfen. So eine Aufgabe sei auch nur zu bewältigen, wenn man Rückendeckung aus der Familie habe. Heike Müller möchte sich nun mehr um ihre Familie kümmern und mehr Zeit mit ihren Enkeln verbringen.

Peter Kepper wurde als Jugendlicher durch Erfahrungen in der Jungschar stark geprägt. Seit 1982 engagiert er sich in der Kirchengemeinde Vellmar-West und hat sich sehr stark für die Männerarbeit und die Ökumene in der Kirchengemeinde eingesetzt. Die jährliche Männer-Radtour ist ein fester Bestandteil gewesen. Für die langjährige Mitarbeit im Kirchenvorstand, später im Ortskirchenvorstand wurde er mit der Maria-Magdalena-Medaille geehrt. In Zukunft möchte sich Peter Kepper verstärkt mit dem Radfahren weiterbeschäftigen.

Auch wenn sich beide nun aus dem aktiven Dienst im Ortskirchenvorstand zurückziehen wollen, heißt das nicht, dass es ein kompletter Abschied ist. Beide möchten sich weiterhin im Hintergrund für die Kirchengemeinde Vellmar einsetzen.

Am Schluss des Gottesdienstes haben Axel Aschenbrenner, Hendrik Neeße und Martin Persch noch eine besondere Überraschung der musikalischen Art für die beiden vorbereitet. Als musikalischer Segenswunsch erklang von der Orgel, gespielt von Martin Persch und Gesang im Duett von Axel Aschenbrenner und Henrik Neeße das Lied „Möge die Straße“, bei dem auch die Gemeinde spontan mehrstimmig mit einstimmte.

Martin Persch