In dieser Woche statten wir zunächst der Marienhütte im Frankenberg unseren Besuch ab. Diese ehemalige Schutzhütte für die sogenannten Pflanz- und Kulturfrauen und für die Waldarbeiter ist irgendwie ein ganz besonderer Ort. Früher gab es dort sogar einen sorgsam umzäunten Garten für die Anzucht junger Waldbäume. Drinnen stand ein gusseiserner Ofen und sorgte für behagliche Wärme an kalten Tagen.
Heute hat der Schornstein eine ganz andere Funktion. Mehrfach sah ich in den letzten Jahren einen Waldkauz aus dem gemauerten Schacht aufsteigen. Vermutlich haben sie dort drinnen ein Gelege und ziehen ihren Nachwuchs auf.
Wir folgen dem Waldweg in einer großen Runde bis hinauf zum höchsten Punkt unserer Gemarkung. Dieser liegt bei 429 Metern über NN.
Schließlich steuern wir die sogenannte Wildwiese an. Sie liegt jetzt zwar innerhalb des Nationalparks, wird aufgrund der naturkundlichen Besonderheiten aber auch künftig als Mähwiese genutzt. Diese Aufgabe wurde schon immer von der Familie Böttger wahrgenommen. Dank ihrer umsichtigen und sorgsamen Bewirtschaftung haben sich seltene Orchideen, die Sumpfdotterblume und andere Arten feuchter Wiesen erhalten. Dieser Pflanzen wollen wir uns erfreuen.
Treffpunkt um 13:30 Uhr an der Turnhalle. Zustieg auch in der Herzhäuser Straße möglich.
Die Strecke wird etwa 6 Kilometer betragen.
Es sei hier noch einmal an die geplante Sternwanderung erinnert.
Unter dem Motto „Tradition trifft Zukunft“ bereitet sich unser Nachbarort Dorfitter auf sein stolzes 900-jähriges Jubiläum vor. Vom 4.–7. Juni soll die eigene Geschichte und die Gemeinschaft mit ganz viel Programm gefeiert werden.
Das große Fest startet am Fronleichnamstag (4. Juni) mit einer Wanderung nach Dorfitter. Hierzu wurde auch unser Dorf eingeladen und natürlich folgen wir dem Ruf des Geburtstagskindes.
Wir treffen uns um 9:30 Uhr an der Turnhalle und wandern gemütlich los. Um 12:00 Uhr werden wir gemeinsam mit den Obernburgern und Meineringhäusern am Aussiedlerhof Mehring erwartet und von dort zum Festplatz geführt.
Wer mag, kann auch bis zur Grillhütte von Obernburg fahren und dort zur Wandergruppe stoßen.
Unser neuer Ortsvorsteher und der Ortsbeirat würden sich über eine rege Beteiligung sehr freuen.