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Ausgabe 24/2026
Vereine und Verbände
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Förderkreis 'Synagoge in Vöhl' e. V.

Sonntag, 14. Juni, 14:00 Uhr: Frankenberger Musikschüler/innen in der ehemaligen Vöhler Synagoge

Seit Gründung des Förderkreises für die Vöhler Synagoge zeichnet Sahra Küpfer mitverantwortlich für das musikalische Geschehen. Sie vermittelt als Lehrerin der Musikschule Frankenberg Jungen und Mädchen Kenntnisse an verschiedenen Instrumenten und in verschiedenen musikalischen Genres. Mit einem Studium in Jerusalem im Hintergrund vermittelt sie ihren Eleven neben Musikstücken europäischer Komponisten gerne auch jiddische, jüdische oder Melodien aus dem Nahen Osten. Immer wieder gelingt es ihr auch – und das ist für die Vöhler Synagoge so wichtig –, ihre Schüler/innen für das Rahmenprogramm bei Veranstaltungen in dem früheren jüdischen Gotteshaus zu gewinnen.

Und mindestens einmal im Jahr werden die jungen Musikerinnen und Musiker zu den Stars in der Synagoge, wenn sie zum Kursabschluss ihr ganzes Können präsentieren.

Am Sonntag, 14. Juni, ist es wieder so weit. Sehr gerne gibt der Vöhler Verein den Teenagern im Alter von 14 bis 18 Jahren die Gelegenheit, ihr beachtliches Können in der ehemaligen Vöhler Synagoge zu präsentieren. Aus vergangenen Jahren kennen wir bereits die Violinistin Ellen und ihre Schwester, die Cellistin Nina Glotz, den Pianisten Maximilian Weiss und die Flötistin Maja Rauch, die uns alle schon begeistert haben. Mit dabei sind: Carla Grass, Wega Vedder (beide Gesang), Felix Mehlsbach (Fagott) sowie die Querflötistinnen Josina Schütz, Miriam Freitag und Polly Hoffmann und Lea Engelhard.

Die Gäste werden das Hauptthema aus Schindlers Liste, ein Flötenkonzert von Mozart, einen Tango von Vivoldo und Melodien von ABBA erleben. Die Musikpädagogen Sahra Küpfer (Querflöte und Tenorsaxofon) und Mathias Müller (Klavier) begleiten die jungen Leute.

Das Konzert beginnt übrigens nicht – wie im Veranstaltungsprogramm des Vereins angekündigt – um 15, sondern bereits um 14:00 Uhr. Für den Nachmittag bereitet das Küchenteam, ergänzt um die eine oder andere Mutter oder Oma der Musiker, wieder Kaffee, Tee und leckere Kuchen und Torten vor. Das Foto stammt aus dem vorigen Jahr. (Foto: Walter Schauderna)

 

Mittwoch, 17.6., 19:00 Uhr: Vorstellung der Landkulturboten 2026

Der Förderkreis für die Vöhler Synagoge ist dankbar dafür und stolz darauf, dass er zum 9. Mal das Landkulturbotenprojekt durchführen darf. Der Dank gilt dem Netzwerk für Toleranz Waldeck-Frankenberg, das den Förderantrag wieder einmal befürwortet und genehmigt hat. Die Fördermittel kommen aus dem Programm „Demokratie leben“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, aus dem hessischen Programm für Demokratie und gegen Extremismus sowie dem Landkreis Waldeck-Frankenberg. Die Federführung für das Projekt liegt seitens des Vereins bei Christiane Schimana-Schreiber.

Am 17. Juni um 19:00 Uhr werden die 6 Schülerinnen und Schüler vorgestellt, die während der hessischen Sommerferien jeweils zu zweit zwei Wochen lang montags bis freitags von 9 bis 17:00 Uhr in der Synagoge arbeiten. „Arbeiten“ bedeutet, dass sie für Führungen durch das Gebäude zur Verfügung stehen und außerdem ein individuelles Projekt vorbereiten, das sie nach den Ferien in der Synagoge öffentlich präsentieren.

Eine Premiere: Der Verein hat mit Herrn Konrad Rennert einen KI-Experten gewonnen, der die Landkulturboten in den verantwortungsvollen Umgang mit Künstlicher Intelligenz einführen wird. Den musikalischen Rahmen gestaltet übrigens Sahra Küpfer zusammen mit einer ihrer Musikschülerinnen.