Während der Sommerferien ist die Synagoge montags bis freitags von 9 bis 17:00 Uhr und sonntags von 15 bis 18:00 Uhr geöffnet. Wochentags bieten „Landkulturboten“ – das sind gut vorbereitete Schülerinnen und Schüler – Führungen durch das Gebäude und über den Gedenkhof an. Das Gebäude ist das einzige in der Region, das heute noch als Synagoge zu erkennen ist. In der früheren Wohnung der jüdischen Lehrerfamilie ist ein kleines Museum eingerichtet, in dem viele Insignien jüdischer Religion und Kultur zu sehen sind. In dieser Woche übernehmen Carina Schulz und Tom Vahl die Führungen; in der kommenden Woche wird Carina durch Theresa Kubat unterstützt.
Aus der himmelblauen und mit über 300 Sternen übersäten Kuppel mussten bei der Renovierung des Gebäudes 18 schadhafte Bretter herausgenommen und ersetzt werden. Sie wurden auf chemischem Wege haltbar gemacht und Menschen gegeben, die daraus Kunstwerke herstellten. Diese Arbeiten werden nun in der Synagoge ausgestellt und können zu den oben genannten Öffnungszeiten angesehen werden. Eine Broschüre informiert über die Künstler und gibt Hinweise zu deren Arbeiten.
Das abgebildete Kunstwerk wurde von dem indischen Textilkünstler, Designer und Maler K. V. Balakrischnan hergestellt und enthält Elemente von Hinduismus, Christentum und Judentum.
Am Sonntag, 12. Juli, 15:00 Uhr, informiert Karl-Heinz Stadtler über die hiesige jüdische Gemeinde, die mindestens vom 17. Jahrhundert bis ca. 1937 bestand.
Der Förderkreis Synagoge in Vöhl e. V. bittet Anbieter von Ferienwohnungen und Gastronomen, ihre Gäste über dieses Angebot zu informieren.