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Ausgabe 4/2026
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Podiumsdiskussion in Bad Arolsen: Deutschland und der Krieg in der Ukraine

Fast vier Jahre dauert der Krieg in der Ukraine inzwischen an. Täglich bringt er Leid, Zerstörung und unermessliche menschliche Verluste mit sich – und stellt auch die Gesellschaft und Politik in Deutschland immer wieder vor schwierige moralische, politische und sicherheitspolitische Fragen. Vor diesem Hintergrund lädt der neu gegründete Verein Prolisok-Waldeck zu einer Podiumsdiskussion ein, die unterschiedliche Perspektiven zusammenführt und Raum für Austausch bieten soll.

Unter dem Titel „Deutschland und der Krieg in der Ukraine“ findet die Veranstaltung am Dienstag, 3. Februar, um 19.30 Uhr im Bürgerhaus Bad Arolsen statt. Ziel ist es, den Krieg nicht nur aus geopolitischer oder militärischer Sicht zu beleuchten, sondern auch seine konkreten Auswirkungen auf das Leben der Menschen in der Ukraine sichtbar zu machen.

Auf dem Podium sitzen drei Gäste, die den Konflikt aus sehr unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten. Falko Droßmann, Bundestagsabgeordneter und verteidigungspolitischer Sprecher der SPD, spricht über politische Verantwortung, Entscheidungsprozesse und die Rolle der Bundesregierung. Oberst a. D. Andreas Schmand, ehemaliger Kommandeur der Schule für Spezielle Operationen, ordnet die militärische Lage ein und erläutert deren mögliche Konsequenzen für Europa. Einen besonders persönlichen Einblick gibt Dr. Inna Binevska, ukrainische Zeitzeugin, die vom Leben in einem Land im Ausnahmezustand berichtet und dem Krieg ein menschliches Gesicht verleiht.

Die Podiumsdiskussion richtet sich an alle Interessierten und soll informieren, zum Nachdenken anregen und den Dialog fördern. Der Eintritt ist frei.