Die „Schlauen Füchse“ der Kita Schmittlotheim unternahmen am 30. Januar 2026, zusammen mit ihren Erzieherinnen und Ranger Markus, einen Ausflug durch den wunderschön verschneiten Winterwald. Dazu trafen sie sich am Spielplatz zum Elsebach. Zuerst sprachen sie noch einmal über die letzte Rangerwanderung im Herbst und stellten fest, wie sehr der Wald sich doch verändert hatte. Im Herbst war der Wald sehr bunt in seinen Farben. Doch jetzt sah man nur noch braune Blätter und schwarze Äste. Den Kindern gefiel aber jetzt der viele weiße Schnee. Sie unterhielten sich mit dem Ranger über die Tiere, welche im Winter in den Süden fliegen, über Tiere, welche Winterschlaf halten oder in Winterstarre gehen und über Tiere, welche jetzt aktiv im Wald leben. Für Letztere ist es besonders wichtig, dass sie ein dickes Fell tragen und immer Nahrung finden, um die kalte Jahreszeit zu überleben. Die Kinder spielten ein Spiel, in dem es um Nahrungssuche ging und mussten vor dem Wolf fliehen. Das machte allen großen Spaß.
Dann ging es auf Spurensuche. Im Schnee konnte man viele Tierspuren erkennen. Von Hirschen und Rehen sowie Hasen. Sogar Geweihe und Hauer fanden die Kinder.
Danach ging es zur Grillhütte zurück und es wurde gefrühstückt. Alle hatten riesigen Hunger. Das Laufen durch den tiefen Schnee war anstrengend und machte hungrig.
Gestärkt wurde dann überlegt, zu welchen Tieren die Geweihe und Hauer gehörten. Auch das passende Fell sortierten die Kinder den entsprechenden Tieren zu. Das war gar nicht so einfach.
Im nächsten Thema ging es um die „Wärme“. Wie können sich die Tiere vor der Kälte schützen? Dazu bekam jedes Kind einen Becher mit warmem Wasser. Dieser Becher sollte so versteckt werden, dass das Wasser nicht so schnell auskühlen konnte. Nach einiger Zeit wurden die Becher aus ihren Verstecken geholt. Mit einem Thermometer wurde die Wassertemperatur gemessen. Es stellte sich heraus, dass das Wasser, bei drei „kuschelnden“ Bechern, tief im Boden versteckt, am wärmsten war.
Im Anschluss spielten die Kinder „Eins, Zwei oder Drei“. Sie mussten überlegen, welche Tiere wegfliegen, welche Tiere Winterschlaf halten und welche Tiere im Winter bei uns bleiben.
Dann gab es noch eine Schneeballschlacht und alle Beteiligten mussten leider schon den Heimweg antreten. Gerne wären die Kinder noch geblieben. So verabschiedeten sich alle von Ranger Markus und gingen gut gelaunt, mit ganz viel neuem Wissen im Gepäck, zur Kita zurück.
„Vielen Dank“, lieber Ranger Markus und „Bis bald im Frühling“, zur nächsten Wanderung im Nationalpark.