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Ausgabe 9/2026
Naturpark und Nationalpark Kellerwald-Edersee
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Naturpark und Nationalpark Kellerwald-Edersee

Nach langer Bauzeit nun offiziell ihrer Bestimmung übergeben: mit der neuen Brücke über den Aselbach gelangt man nun wieder zum Nationalpark-Eingang Strieder Eiche Auf der Brücke v.l.n.r. freuen sich: Axel Sobirey (WAGU - Gesellschaft für Wasserwirtschaft, Gewässerökologie und Umweltplanung mbH) (Planung Umwelt+Ökologie, örtliche Bauüberwachung), Michael Krieg (Kammerdiener Krieg Baugesellschaft mbH) (Generalunternehmer), Johannes Flikschuh (ehem. HessenForst Technik) (Bauherr), Karsten Kalhöfer (Bürgermeister Gemeinde Vöhl), Angela Bauer, Manuel Schweiger, Achim Frede (Nationalpark Kellerwald-Edersee) (Baulastträger), Thomas Ruch (Ortsbeirat Asel), Frank Miebach (Ingenieurbüro Miebach) (Gesamtplanung, Bauoberleitung) Nicht auf dem Bild: Schmees & Lühn GmbH & Co. KG (Holz- und Stahlbau) Elementbau Osthessen GmbH & Co., ELO KG (Betonfertigteilbau)

Nationalpark-Eingang Strieder Eiche nun wieder per Auto erreichbar

Mit der feierlichen Einweihung der neuen Brücke über den Aselbach wurde ein wichtiges lokales Infrastrukturprojekt abgeschlossen, das technische Anforderungen und ökologische Verantwortung beispielhaft vereint.

Der Strieder Eiche Parkplatz ist ein beliebter Wanderparkplatz – nach drei Jahren Bauzeit ist dieser wichtige Zugang zu Steilhangwäldern und herrlichen Ausblicken auf den Edersee bzw. Edersee-Atlantis und die Aselbrücke wieder zugänglich. Karsten Kalhöfer, Bürgermeister der Nationalpark-Gemeinde Vöhl ist erfreut: „Wir alle haben lange gewartet, dass die Strieder Eiche wieder Ausgangspunkt für Wanderungen in den Nationalpark sein kann. Persönlich freue ich mich, dass mit dem Weg zur Lindenbergspitze und zur Hünselburg eine meiner Lieblingswanderrouten wieder gut zu erreichen ist.“

Gemeinsam mit den beteiligten Planungspartnern und ausführenden Unternehmen – darunter Ingenieurbüro Miebach, HessenForst Technik, WAGU - Gesellschaft für Wasserwirtschaft, Gewässerökologie und Umweltplanung mbH sowie Kammerdiener Krieg Baugesellschaft mbH, Elementbau Osthessen GmbH & Co., ELO KG und Schmees & Lühn GmbH & Co. KG – konnte eine Brückenlösung realisiert werden, die neben den wasserrechtlichen Anforderungen auch dem eines sensiblen Naturraums der Auenlandschaft in der Aselbucht gerecht wird. „Uns war besonders wichtig, dass sich der Bau in die Landschaft einfügt und umweltverträglich erfolgt,“ erläutert Manuel Schweiger, Leiter des Nationalparks Kellerwald-Edersee. Auch wurde besonders Wert auf die Verwendung langlebiger, ressourcenschonender Materialien gelegt. „Durch die enge Abstimmung mit Umweltfachstellen und Behörden entstand ein Bauwerk, das Funktionalität, Nachhaltigkeit und gestalterische Zurückhaltung verbindet“, ergänzt Schweiger.

Der Ortsbeirat Asel hat das Projekt zudem eng begleitet und ein Augenmerk auf lokale Besonderheiten wie Grundstückseinfahrten, Wasserführung, den Parkplatz am Friedhof und den Weidezaunbau gelegt.

Mit Startpunkt Strieder Eiche ist in naher Zukunft eine rollstuhlgerechte Erschließung des Uferweges entlang der Aselbucht am Hoppefelsen geplant. Von dort öffnet sich auch der Blick ins Edertal.