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Vom Kuckuck und Esel (Guxhagen-Körle)
Ausgabe 24/2024
Aktuelles aus Körle
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Aktuelles aus Körle

Körler spielten mehrfach Theater

Die Magd von Körle

Ein von Wilhelm Pfeiffer, dem blinden Heimatdichter und Ehrenbürger der Gemeinde Körle, anlässlich der 900-Jahrfeier in 1974 verfasstes Theaterstück, das erzählt wie die Körler zu ihrem Beinamen die „Körler Esel“ kamen. Das Stück, sowie die Aufführung einer musikalischen Spinnstube, wurde in zwei Akten mehrmals von Mitgliedern des Gesangvereins und Bürgern aus Körle aufgeführt.

Es erzählt die Geschichte vom Wollröder Pfarrer, der mit seinem Esel von Wollrode am Sonntagmorgen zur Körler Kirche ritt, um dort Gottesdienst abzuhalten. Den Esel band er an die Kirchhofmauer. Eine Magd, die dort vorbei kam, kitzelte den Esel mit einer Forke (Mistgabel) solange, bis er Tod umfiel. In einer Gasthaus-Szene wird nach dem Eselsmörder gesucht. In einer weiteren Szene, einer Gerichtsverhandlung, werden die Körler zu einer Bußgeld Zahlung dem sogenannte “Esels-Zins oder Kitzelgeld“ verurteilt.

Verfasst von Hermann Pawlik