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Ausgabe 12/2026
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Wanderausstellung Schön hier erfolgreich beendet

Immer gut besucht die Ausstellung im RoSenHaus in Treysa; Quelle Schwalm-Aue

Vier Wochen lang hieß es im RoSenHaus Treysa: „Schön hier. Architektur auf dem Land“. Die Wanderausstellung des Deutschen Architekturmuseums brachte frische Ideen zu Baukultur, Sanierung und Innenentwicklung in die Schwalm-Aue und lockte rund 300 Besucherinnen und Besucher an.

Das Begleitprogramm mit fünf Veranstaltungen war gut nachgefragt – insgesamt nahmen etwa 200 Menschen an den Abenden teil und nutzten die Gelegenheit, sich zu informieren, Fragen zu stellen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

„Wir haben gespürt, wie groß das Interesse daran ist, die gewachsene Baukultur unserer Dörfer und Städte zu erhalten und zugleich fit für die Zukunft zu machen“, betont Pfarrer Dierk Glitzenhirn, Geschäftsführer des Evangelischen Forums Schwalm-Eder und Vorsitzender des Nachbarschaftsvereins Altenhilfe Treysa. Er freut sich besonders darüber, dass die Veranstaltungen sehr unterschiedliche Zielgruppen angesprochen haben – von Eigentümerinnen und Eigentümern historischer Gebäude über kommunal Engagierte bis hin zu einfach Neugierigen.

Auch aus Sicht der Regionalentwicklung war die Reihe ein voller Erfolg. „Unser Ziel war es, Lust auf Innenentwicklung zu machen und zu zeigen, wie viel Potenzial in bestehenden Gebäuden steckt – das ist gelungen“, sagt Sonja Pauly, Geschäftsführerin des Vereins Regionalentwicklung Schwalm-Aue. Viele Teilnehmende nahmen konkrete Anregungen mit, etwa zu energetischer Sanierung, Umnutzung leerstehender Häuser oder den Unterstützungsangeboten der Initiative „Möglich machen“ und des kommunalen Baulotsennetzwerks.

Unterstützt wurde die inhaltliche Vorbereitung durch das Planungsbüro akp. „Die Rückmeldungen aus den Veranstaltungen zeigen, dass Baukultur kein abstraktes Fachthema ist, sondern direkt mit Lebensqualität vor Ort zu tun hat“, fasst Sonja Kunze vom Planungsbüro akp zusammen. Die Reihe habe deutlich gemacht, dass gute Beispiele motivieren, eigene Projekte anzupacken – vom liebevoll sanierten Wohnhaus bis zur neuen Nutzung für kirchliche oder öffentliche Gebäude.

Mit der Ausstellung und dem Begleitprogramm ist ein Auftakt gelungen, auf den in der Schwalm-Aue aufgebaut werden kann: Die Diskussion über Innenentwicklung, Sanierung und die Zukunft der Ortskerne ist sichtbar in der Mitte der Region angekommen.

Weitere Infos: Sonja Pauly

Verein Regionalentwicklung Schwalm-Aue e.V.

Geschäftsstelle, T: 05683 5009 60/61, E: regionalentwicklung@schwalm-aue.de